FPÖ-Kappel fordert verstärkten Schutz kritischer Infrastruktur

Cyber-Angriff auf FACC kann Schaden von 50 Millionen Euro verursachen

Wien (OTS) - "Die Cyber-Attacke auf den österreichischen Flugzeugteilehersteller FACC macht deutlich, dass Sicherheit im Internet nur möglich ist, wenn Netze und kritische Infrastruktur verstärkt geschützt und die Sicherheitsbehörden in der Lage sind, Cyber-Verbrechen gezielt zu bekämpfen", sagt die freiheitliche Europaabgeordnete Dr. Barbara Kappel, "dafür braucht es eine Sicherheitsarchitektur, die der asymmetrischen Kräftelage bei Cyber-Angriffen gerecht wird".

Erst gestern verabschiedete das Europäische Parlament einen Bericht über den digitalen Binnenmarkt, an dem Kappel als Schattenberichterstatterin mitarbeitete. Dieser Bericht beschäftigt sich auch eingehend mit dem Thema Cyber-Sicherheit. "Cyber-Verbrechen verursachen weltweit jährlich einen Schaden von mehr als 400 Milliarden Euro und die Tendenz ist leider steigend", sagt Kappel, "Cyber-Verbrechen wirken sich negativ auf Innovation und Handel aus und vernichten letztlich Arbeitsplätze".

Kappel fordert deshalb ein konzertiertes Vorgehen aller mit dem Schutz kritischer Infrastruktur und Datenschutz betrauter Behörden und Institutionen in Österreich sowie eine Koordinierung mit dem Europäischen Zentrum zur Bekämpfung von Cyber-Kriminalität, welches bei Europol angesiedelt ist.

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