FP-Seidl: Gesundheitseinrichtung „Spital“ wird deutlich abgewertet

Neues Spitalskonzept als Meilenstein der Gesundheitspolitik zu verkaufen ist mehr als dreist

Wien (OTS) - Das neue Spitalskonzept 2030 als Meilenstein der Gesundheitspolitik in Wien zu verkaufen, ist außergewöhnlich unverfroren. Schon jetzt kommt es zu unglaublich langen Wartezeiten in den Ambulanzen. Mit der Schließung und Verschiebung einzelner Abteilungen wird sich die Situation in Zukunft noch weiter verschärfen, ist der Gesundheitssprecher der Wiener FPÖ, LAbg. GR Wolfgang Seidl überzeugt.

Man rechnet, dass bis zum Jahr 2030 in Wien über 2 Millionen Menschen wohnen werden. Mit heutigem Stand bedeutet das, dass die Bevölkerung zwar um über 10% wächst, gleichzeitig aber die Gesundheitseinrichtung „Spital“ in ihrer Substanz und in ihrem Leistungsangebot massiv reduziert wird. Während also im KAV fast täglich hochdotierte Managerposten erfunden werden, müssen die Patienten künftig hoffen, dass sie möglichst nahe an einem Spital wohnen, das ihr Leiden nicht nur als „Grundversorgungseinrichtung“ behandeln kann, so Seidl, der abschließend feststellt, dass Gangbetten, teilweise gesperrte oder heillos überfüllte Ambulanzen sowie fehlende bzw. überforderte Ärzte und Mitarbeiter heute schon mehr Regel als Ausnahme sind. (Schluss)paw

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