„Österreichischer Filmpreis“ im ORF: Mit „Die Mamba“, „Grenzgänger“ und „Im Keller“

Am 21. Jänner ab 20.15 Uhr in ORF eins

Wien (OTS) - Anlässlich des Österreichischen Filmpreises zeigt ORF eins am Donnerstag, dem 21. Jänner, um 20.15 Uhr die ORF-Premiere von Ali Samadi Ahadis „Die Mamba“ sowie danach, um 22.15 Uhr, Florian Flickers „Grenzgänger“ und um 0.00 Uhr die ORF-Premiere von Ulrich Seidls „Im Keller“. Dazwischen steht um 21.50 Uhr „Achtung! Sondersendung zum österreichischen Film“ ebenfalls ganz im Zeichen des Österreichischen Filmpreises. Insgesamt gehen 14 Kinoproduktionen mit ORF-Beteiligung in 15 Kategorien mit 44 Nominierungen ins Rennen um den Österreichischen Filmpreis. Die meisten Nominierungen können „Ich seh Ich seh“ von Veronika Franz und Severin Fiala (in sechs Kategorien) sowie Wolfgang Murnbergers „Das ewige Leben“ und Elisabeth Scharangs „Jack“ (jeweils in fünf Kategorien) verzeichnen.

Neben umfassender aktueller Berichterstattung in TV, Radio und online begleitet ORF III Kultur und Information am Abend der Verleihung, dem 20. Jänner 2016, den Österreichischen Filmpreis. Für eine von zwei Spezialausgaben von „Kultur Heute“ begibt sich das Moderatorenduo Ani Gülgün-Mayr und Peter Fässlacher nach Grafenegg, um live mit den frischgekürten Preisträgerinnen und Preisträgern zu sprechen. Außerdem präsentiert ORF III einen rot-weiß-roten Filmabend mit hochkarätigen und mehrfach ausgezeichneten Produktionen – darunter die ORF-TV-Premiere für den Oscar-nominierten Kurzfilm „Alles wird gut“.

„Die Mamba“ um 20.15 Uhr

„Die Mamba“ ist eine rasante Verwechslungskomödie, die mit den Genre-Konventionen des Agentenfilms spielt. In einer höchst amüsanten Doppelhauptrolle tritt der österreichische Vollblutkomiker Michael Niavarani gegen „Stromberg“ Christoph Maria Herbst als Gegenspieler an. In weiteren Rollen spielen Melika Foroutan und Proschat Madani. Für die Regie zeichnet Ali Samadi Ahadi („Salami Aleikum“) verantwortlich, der auch gemeinsam mit Arne Nolting das Drehbuch schrieb. „Die Mamba“ war beim Österreichischen Filmpreis 2015 in der Kategorie „Beste Musik“ nominiert.

„Achtung! Sondersendung zum österreichischen Film“ um 21.50 Uhr

Für die von Robert Reifer gestaltete „Sondersendung zum österreichischen Film“ begeben sich die für den diesjährigen Filmpreis nominierten Schauspieler Anna Posch und Manuel Rubey gemeinsam mit Michael Steinocher ins Wiener Rathaus – um überrascht festzustellen, dass die Verleihung heuer offenbar woanders stattfindet. Mit dem Taxi versuchen die drei dann so schnell wie möglich nach Grafenegg zu kommen. Auf ihrer „Irrfahrt“ haben sie ausreichend Gelegenheit, über die nominierten Filme und die Schauspieler/innen zu plaudern – unter anderem stehen Ausschnitte aus den Filmen und Dokumentationen „Alles wird gut“, „Gruber geht“, „Superwelt“, „Vals“, „Ich seh Ich seh“, „Das ewige Leben“, „Alles unter Kontrolle“, „Einer von uns“ bzw. „Making of“-Szenen auf dem Programm. Schließlich schaffen Posch, Rubey und Steinocher es doch noch rechtzeitig zur Verleihung – und können über die Sieger/innen der wichtigsten Kategorien berichten.

„Grenzgänger“ um 22.15 Uhr

Zwei Männer, eine Frau: Ein dramatisches Dreieck zwischen Liebe und Leidenschaft, Verrat und Verbrechen. Im wilden Sumpfgebiet der March-Au haben sich Hans und Jana eine kriminelle Idylle eingerichtet, die kippt, als ein junger Soldat dem Paar das Handwerk legen soll. Mit „Grenzgänger“ hat Florian Flicker Karl Schönherrs „Der Weibsteufel“ ins österreichische Grenzland kurz nach der Jahrtausendwende übersetzt. In den Hauptrollen des mehrfach ausgezeichneten (u. a. mit dem Österreichischen Filmpreis 2013 in den Kategorien „Bestes Drehbuch“, „Beste Kamera“, „Beste Musik“) und vom ORF im Rahmen des Film/Fernseh-Abkommens unterstützen Kinofilm spielen Andreas Lust, Andrea Wenzl und Stefan Pohl. Für Buch und Regie zeichnet der 2014 verstorbene Florian Flicker verantwortlich.

„Im Keller“ um 00.00 Uhr

Der neueste Film von Regisseur Ulrich Seidl handelt von Menschen und Kellern und was Menschen in ihren Kellern in der Freizeit tun: ein Film über Obsessionen, über Blasmusik und Opernarien, über teure Möbel und billige Herrenwitze. Und über Sexualität und Schussbereitschaft, Fitness und Faschismus, Peitschenschläge und Puppen. Nach seiner großangelegten „Paradies“-Trilogie kehrt Ulrich Seidl zur dokumentarischen Form zurück. Mit den für ihn typischen Tableaus ist „Im Keller“ ein Filmessay, tragisch und komisch: eine Nachtmeerfahrt durch das Souterrain österreichischer Seelen.

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