Grüne Wien/Meinhard-Schiebel: Pensionsreformen brauchen mehr als leere Worte

Wien (OTS) - „Das Umlagesystem, aus dem die Pensionen in Österreich finanziert werden, stellt eine soziale Errungenschaft dar, das nicht leichtfertig zerstört werden darf. Die Pensionen werden zu einem allergrößten Teil durch die einbezahlten Beiträge der Erwerbstätigen und Versicherten selbst finanziert. Ein weitaus geringerer Teil wird durch andere Steuereinnahmen finanziert“, betont die Generationensprecherin der Grünen Wien, Birgit Meinhard-Schiebel anlässlich der aktuellen Pensionsdebatte.

"Anstatt über Unfinanzierbarkeit der Pensionen zu reden und Ängste zu schüren, ist es höchst an der Zeit, über neue Arbeitszeitmodelle zu reden, über die Besteuerung von großen Vermögenswerten und Gewinnen sowie neue Pensionsmodelle und die Deckelung von hohen Pensionen", so Meinhard-Schiebel.

„Immer mehr Pensionen reichen aufgrund der in den letzten Jahren gesunkenen Löhne und mangelnden Arbeitsplätze nicht mehr aus, um im Alter existenzssichernd leben zu können. Die Frage, wie Pensionen nachhaltig gesichert werden können, um auch im Alter nicht armutsgefährdet zu sein und die für die Wirtschaft notwendige Kaufkraft zu erhalten, muss sich vor allem die Wirtschaft selbst stellen. Sie profitiert von den Pensionen am meisten.“

Meinhard-Schiebel stellt als sinnvolle Möglichkeit einer gerechten Umverteilung das Grüne Pensionsmodell vor. Es wurde bereits vor Jahrzehnten vom Club of Rome angedacht. „Durch das Modell entsteht die Möglichkeit, durch echte Umverteilung der Versichertenbeiträge plus Steuerbeiträge aus Gewinnen und Vermögen allen Menschen eine ausreichende, armutsvermeidende Pension für alle zu gewährleisten“, so Meinhard-Schiebel abschließend.

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