FP-Schock: Wien schafft sich über Stromsteuer neue Einnahmequelle!

Stadtbetrieb kassiert einmal mehr ungeniert ab

Wien (OTS) - So schön hatte sich die EU das vorgestellt:
Energieversorger werden zu mehr Effizienz, also zu Einsparungen verpflichtet. Die Idee dahinter: Sie sollen doch an ihre Kunden herantreten, sie zu einem möglichst geringen Energieverbrauch motivieren und dies nachweisen. Andernfalls drohen Strafzahlungen. Die Wien Energie beschritt einen ganz anderen Weg: Auf Beratungen und somit eigene Einsparungen wurde weitgehend verzichtet, dafür die möglichen Strafzahlungen gleich vorweg auf die Kunden abgewälzt:
Firmenkunden mussten seit 1. April 2015 0,12 Cent mehr pro Kilowattstunde berappen. „Es wird erst einmal groß abkassiert und damit die Beweislast umgedreht: Nicht mehr die Wien Energie muss die Einsparmaßnahmen nachweisen, sondern der einzelne Betrieb. Da wurde gleichsam eine Stromsteuer eingeführt, die einmal mehr massiv standortschädigend ist. Das ist gerade in Zeiten, in denen Wien bei jeder Arbeitslosen-Statistik negativer Spitzenreiter ist, natürlich fatal“, ist Wiens FPÖ-Finanzexperte Stadtrat DDr. Eduard Schock über die kundenfeindliche Vorgangsweise entsetzt. (Schluss)got

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