Mit Vollgas ins neue Ausstellungsjahr: Das Karikaturmuseum Krems widmet sich dem „Kult auf 4 Rädern“

Krems an der Donau (OTS) - Die Eröffnung der Ausstellung „Kult auf 4 Rädern. Das Auto im Comic und in der Karikatur“ am Samstag, 16. Januar 2016, im Karikaturmuseum Krems war für unzählige PS- und Zeichen-Fans ein absolutes Muss. Direktor und Kurator Gottfried Gusenbauer konnte neben NÖ-Landtagspräsident Hans Penz, den Kremser Vizebürgermeister Wolfgang Derler sowie die Karikaturisten-Legende IRONIMUS/Gustav Peichl unter den zahlreichen begeisterten BesucherInnen begrüßen.

Das Karikaturmuseum Krems, dem einzigen Haus in Österreich für Karikatur, Satire, Comic und Cartoon, widmet sich im IRONIMUS-Kabinett ein ganzes Jahr lang (17. Januar 2016 bis 15. Januar 2017) dem Kultobjekt auf 4 Rädern und seiner rasante Geschichte. „Das Auto hat unsere Gesellschaft stark geprägt, in den Glanzzeiten hat es sich den Status als Familienmitglied erobert, heute ist ein Wertewandel erkennbar, trotzdem bleibt die Zukunft dieser Jahrhundertinnovation hochspannend“, ist sich Gottfried Gusenbauer, Direktor und Kurator am Karikaturmuseum Krems, sicher und fügt hinzu: „Nach einer Ausstellung rund um das Fernsehen haben wir nun einen weiteren Kult der Österreicher im Fokus. In Karikatur und Comic war das Auto immer schon ein großes Thema.“

Das Automobil feiert heuer seinen 130. Geburtstag, sein Siegeszug veränderte die Welt. Das Auto, Symbol für Freiheit und Wohlstand und damit verbundene Probleme, wie steigende Verkehrs- und Umweltbelastungen, trüben aber auch das Bild der Jahrhundertinnovation. Dennoch, Autofahren macht immer noch Spaß und fasziniert. Dementsprechend spielt das Auto in Karikatur und Comic eine große Rolle. Politische und gesellschaftliche Themen, Trends und Zukunftsvisionen lassen sich mit Hilfe des Automobils (wortwörtlich) besser transportieren. Politische Umbrüche und Geschehnisse aus der Zeitgeschichte sind mit dem symbolträchtigen Automobil verbunden. Originale aus den Landessammlungen Niederösterreich, Privatbesitz und aus der „comic-car collection“ von Rochus Kahr geben Einblicke in die rasante Geschichte des Automobils – vom Formel 1-Boliden über die „Familienkutsche“ bis - ironisch vorausblickend - in die Zukunft der vernetzten und selbstfahrenden Autos. Zu sehen sind hochkarätige Arbeiten aus Karikatur und Comic nationaler und internationaler KünstlerInnen wie u.a. Paul Flora, Erich Sokol, Gustav Peichl, Gerhard Haderer, Rudi Klein, Wolfgang Ammer, Nicolas Mahler, Margit Krammer, Jean Veenenbos, Dieter Zehentmayr, John M. Burns, Christian Denayer, Jean Graton, Jijé – Joseph Gillain, Jack Keller, Don Lawrence, Albert Weinberg.

Für Landtagspräsident Hans Penz ist diese Ausstellung ein weiterer Meilenstein in der 15-jährigen Geschichte des Karikaturmuseums Krems, das eine enorme Bereicherung der Kulturlandschaft Niederösterreich darstellt. „Diese Ausstellung zeigt auch, dass der ideelle und kulturelle Wert des Automobils weit über seinen praktischen Nutzen als fahrbarer Untersatz hinausreicht. Es ist ein hoch emotionales Produkt, das den jeweiligen Zeitgeist mitbestimmt“, so der Landtagspräsident.

In einer spannenden Diskussionsrunde mit Michael Freund (Autor und Lehrbeauftragter Webster Universität Wien und Donau Universität Krems), Friedrich Eppel (ÖAMTC/Technik), Christopher Lindinger (Ars Electronica Futurelab/Director of Research & Innovation),und Andreas Petz (Studiengangsleiter Green Mobility, Wien) wurde zum Thema Zukunft von Automobil und Mobilität intensiv parliert.

Bekannte ZeichnerInnen, die mit wichtigen Werken in der Ausstellung vertreten sind, wie Margit Krammer, Bernd Ertl, Petar Pismestrovic, Markus Szyszkowitz und Wolfgang Ammer waren zur Eröffnung ebenso gekommen wie der Wiener Architekt und Comic-Sammler Rochus Kahr und Bernhard Lackner, der Vorstandsdirektor der Niederösterreichischen Versicherung.

Bei einem Glas Wein aus den Kellern des Weinguts SALOMON UNDHOF klang die Eröffnung in gemütlicher Atmosphäre im Karikaturmuseum Krems aus.

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