- 15.01.2016, 17:04:38
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Hundstorfer will soziales Fundament Österreichs stärken
Einstimmig von SPÖ-Gremien nominierter Präsidentschaftskandidat: „Einsatz für Menschen war mir immer wichtig und wird mir immer wichtig sein“
Utl.: Einstimmig von SPÖ-Gremien nominierter
Präsidentschaftskandidat: „Einsatz für Menschen war mir immer
wichtig und wird mir immer wichtig sein“ =
Wien (OTS/SK) - Rudolf Hundstorfer hat heute, Freitag, in einer
Pressekonferenz nach den Sitzungen der SPÖ-Gremien, von denen er
einstimmig zum Kandidaten für die Bundespräsidentschaftswahl
nominiert wurde, betont: „Ich sehe die Rolle des Bundespräsidenten
vor allem darin, das starke soziale Fundament Österreichs zu sichern
und einen möglichst großen Beitrag dazu zu leisten, den Zusammenhalt
in der Gesellschaft zu stärken und weiter auszubauen.“ Der Einsatz
für die Gesellschaft „war mir immer wichtig und wird mir immer
wichtig sein“, betonte Hundstorfer. „Ich möchte mich für andere
Menschen engagieren, Brücken bauen, Menschen zusammenbringen, das
Gemeinsame in den Vordergrund stellen.“ ****
Österreich habe in vielen Bereichen international Rang und Namen, von
Wissenschaft über Kunst und Kultur, vom Handwerk bis zu
Umwelttechnologien, Landwirtschaft und Tourismus. „Die
Österreicherinnen und Österreicher zeichnen sich durch Fleiß, Können
und Wissen aus und durch die Gabe, gerade auch in schwierigen
Situationen positive Ergebnisse zu erzielen – das ist die Basis für
unser hohes Ansehen in der Welt“, so Hundstorfer.
Hundstorfer habe große Herausforderungen in seiner Laufbahn immer mit
persönlichem Engagement und Achtung vor dem Gegenüber erfolgreich
bewältigt, sei es als Jugendvertrauensperson,
ArbeitnehmerInnen-Vertreter, als Gemeinderats-Vorsitzender, als
ÖGB-Präsident oder als Sozialminister. „Ich war immer darum bemüht,
mich für die Menschen unseres Landes einzusetzen und damit die Basis
für ein Miteinander zu schaffen.“
Das sei vor allem in Zeiten großer internationaler Herausforderungen
mit einer fortschreitenden Polarisierung wie beim Thema Flüchtlinge
besonders wichtig. „Es ist Aufgabe des Bundespräsidenten, hier das
Gemeinsame zu finden und ein Auseinanderdriften der Bevölkerung zu
verhindern. Wir wollen Menschen in Not nicht im Regen stehen lassen.
Das funktioniert nur gemeinsam mit anderen Ländern.“ Die
ÖsterreicherInnen seien hilfsbereit, sie hätten aber auch Sorgen.
Diese gelte es ernstzunehmen, sie nicht als politischen Spielball zu
missbrauchen, „sondern aufeinander zuzugehen, einander zuzuhören, die
Ärmel hochzukrempeln und auf Basis unserer Werte einen gemeinsamen
Weg zu beschreiten“, betonte Rudolf Hundstorfer. Dazu gehöre das
klare Bekenntnis zu einem gemeinsamen Europa. Es könne keine
definierte Obergrenze, kein „Aus“ für Menschen geben, die aus
Kriegsgebieten fliehen. Das müsse man mehrstufig lösen, wenn es auch
der komplizierte Weg sei. „Wenn Menschen aus Kriegsgebieten fliehen
müssen, können wir in Europa nicht die Tür schließen“, unterstrich
der noch bis 26. Jänner amtierende Sozialminister.
Ziele im Land, die Hundstorfer ein Anliegen sind, seien darüber
hinaus die Herstellung von Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau,
etwa die Verkleinerung der Lohnschere. „Alle Verfechter des modernen
Familienbilds haben einen Unterstützer in mir“, so der
Präsidentschaftskandidat. „Die persönliche Entwicklungsfreiheit der
Menschen macht unser Land fairer, freier und erfolgreicher. Und
Österreich soll ein Land des Zusammenhalts, der Fairness und des
Erfolgs bleiben. Deshalb macht es einen Unterschied, wer an der
Spitze des Landes steht. Ich werde mich für das Land, für Sie, für
uns alle mit aller Kraft einsetzen“, betonte Hundstorfer. (Schluss)
bj/mo
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