Rotes Kreuz trauert um Kurt Bergmann

Mit Kurt Bergmann verliert das Rote Kreuz einen langjährigen Weggefährten und eine Größe in der humanitären Arbeit.

Wien (OTS/Rotes Kreuz) - Kurt Bergmann, bis zu seiner Pensionierung Leiter der ORF-Abteilung Humanitarian Broadcasting, lebte Humanität bis zum Schluss. Sein Ableben wird in der Rotkreuz-Familie sehr emotional aufgenommen, wie Präsident Gerald Schöpfer verdeutlicht:
„Kurt Bergmann war stets voll von Engagement und in ständigem Austausch mit unserer Organisation“. Der humanitäre Gedanke begleitete ihn nicht nur, er lebte ihn auch intensiv in allen seinen beruflichen Stationen.

So gründete er 1973 als Intendant des ORF-Landesstudios Niederösterreich die humanitäre Hilfskampagne „Licht ins Dunkel“, als ORF-Generalsekretär in den 90er Jahren gab er als Reaktion auf den Bürgerkrieg im ehemaligen Jugoslawien die Initialzündung für die Initiative „Nachbar in Not“. Beides sind mittlerweile nicht wegzudenkende Institutionen geworden, mit denen bis heute Tausenden von Hilfsbedürftigen geholfen wird.

Auch die Agenden in seinen politischen Funktionen standen immer im Zeichen der Humanität, Bergmann fungierte stets als geschickter Vermittler zwischen der Politik und den Organisationen. „Wir können Bergmann nicht genug für sein Tun danken“, so Schöpfer, „aber wir haben es 1999 mit dem Heinrich-Treichl-Preis zumindest versucht“. Der Humanitätspreis wird seit 1993 an ganz besondere Menschen vergeben, die für sich für den humanitären Gedanken einsetzen. „Wir werden Bergmann sehr vermissen“, so Schöpfer, „als Ratgeber, Begleiter und Größe der humanitären Arbeit in Österreich. Unsere Gedanken sind bei seinen Angehörigen.“

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