Vielfalt in Jetzelsdorf, Wirtschaftsflüchtlinge als Sündenböcke und eine Pionierin der Biokosmetik in „Heimat Fremde Heimat“

Am 17. Jänner um 13.30 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Lakis Jordanopoulos präsentiert das ORF-Magazin „Heimat Fremde Heimat“ am Sonntag, dem 17. Jänner 2016, um 13.30 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Vielfalt in Jetzelsdorf

Während in ganz Österreich noch darüber diskutiert wird, welche Gemeinden Flüchtlinge aufnehmen sollen, hat sich eine private Initiative in Jetzelsdorf auf eigene Faust entschlossen, eine fünfköpfige syrische Familie aufzunehmen. Die Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner gaben der Familie Al Ass nicht nur ein Dach über dem Kopf, sondern integrieren sie in allen Lebensbereichen. Ajda Sticker und Mehmet Akbal mit einem positiven Beispiel der Willkommenskultur und des Zusammenlebens aus dem Weinviertel.

Wirtschaftsflüchtlinge als Sündenböcke

In der aktuellen Flüchtlingspolitik wird zwischen Kriegs- und Wirtschaftsflüchtlingen unterschieden. Zu den Wirtschaftsflüchtlingen gehören auch jene Menschen, die ihr Land wegen Armut und Chancenlosigkeit verlassen mussten. Der Filmemacher Kurt Langbein ist in seinem Film „Landraub“ solchen Fluchtursachen auf den Grund gegangen: Es sind auf rein ökonomischen Profit ausgerichtete Interessen, die – nicht selten auch von der Politik unterstützt – den Menschen in Afrika und Asien jede Lebensgrundlage und oft ganz konkret ihr Land rauben. Darüber und über Problemlösungsansätze berichtet Sabina Zwitter.

Pionierin der Biokosmetik

Vor rund 25 Jahren kam Gabriela Nedoma aus Rumänien nach Österreich, um hier zu studieren. Gesundheitliche Probleme aber sollten für ihren persönlichen und beruflichen Werdegang entscheidend werden: Die Rücksichtnahme auf ihre empfindliche Haut hat Gabriela Nedoma zur Wegbereiterin der sogenannten „Grünen Kosmetik“ gemacht. Diese steht für eine gesundheitsfördernde Hautpflege auf Basis von Nahrungsmitteln und naturbelassenen Produkten, niederschwellig und jedem Menschen zugänglich. Ein ambitioniertes Projekt, das auf Wissensvermittlung und Eigenproduktion statt Verkauf und Konsum setzt. Ein Bericht von Tatjana Koren.

„Heimat Fremde Heimat“ ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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