Kollektivvertragsabschluss in der Mineralölindustrie

Per 1. Februar 2016: plus 1,6 % bei Mindest-KV und 1,3 % bei Ist

Wien (OTS) - Am Mittwoch, den 13.Jänner 2016 fanden die Kollektivvertragsverhandlungen für die ArbeitnehmerInnen in der Mineralölindustrie statt. Am Abend haben sich die Vertreter des Fachverbandes der Mineralölindustrie (FVMI) auf Arbeitgeberseite und die Gewerkschaftsvertreter von GPA-djp und PRO-GE auf ArbeitnehmerInnen-Seite auf einen neuen Lohn- und Gehaltsabschluss geeinigt.

Das Verhandlungsergebnis sieht ab 1. Februar 2016 eine Erhöhung der Mindestbezüge um 1,6 % und der monatlichen Ist-Bezüge für die ArbeiterInnen und Angestellten um 1,3 %, mindestens jedoch um € 43,-, vor. Die Lehrlingsentschädigungen und Zulagen werden ebenfalls um 1,6 %, die Reise-Aufwandsentschädigungen um 1,1 % und die Vorrückungsbeträge um 1,4 % erhöht.

Unter dem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld wurde ein für beide Seiten akzeptables Ergebnis erzielt. Mit diesem Ergebnis wurde der betrieblichen Situation Rechnung getragen und gleichzeitig eine Reallohnerhöhung für die Beschäftigten erzielt.

Von den neuen KV-Abschlüssen sind etwa 4.200 Beschäftigte, davon ca. 3.200 Angestellte und knapp 1.000 ArbeiterInnen (inklusive Lehrlinge) erfasst.

Rückfragen & Kontakt:

Fachverband der Mineralölindustrie, Dr. Christoph Capek,
T.: 05 90 900-4892, E: capek@oil-gas.at
GPA-djp, Mag. Martin Panholzer,
T.: 05 03 01 21-511, E: martin.panholzer@gpa-djp.at
PRO-GE, Wolfgang Purer,
T: 01/53444 69263, E: wolfgang.purer@proge.at

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