Pflegebedarf steigt: Selbstständigkeit fördern

Mit dem Lebensalter steigt Pflegebedarf. Bedeutung kommt dem mobilen Pflege- und Betreuungsangebot zu. Die Heimhilfe spielt dabei eine große Rolle – auch um Angehörige zu entlasten.

St. Pölten (OTS) - Menschen werden immer älter. Die Lebenserwartung in Niederösterreich liegt laut Statistik Austria bei Frauen bei 83,5 Jahren, bei Männern bei 78,1 Jahren. In den nächsten Jahren werden diese Zahlen weiter anwachsen. Steigendes Lebensalter heißt steigender Pflegebedarf. „Eine besondere Bedeutung kommt deswegen dem mobilen Pflege- und Betreuungsangebot zu. Denn es ist der natürliche Wunsch der Menschen, so lange wie möglich im eigenen Zuhause leben zu können“, bekräftigt Hilfswerk-Präsidentin Michaela Hinterholzer. Derzeit werden über 8.000 Kundinnen und Kunden des NÖ Hilfswerks in der Hauskrankenpflege von unseren Pflegeteams betreut.

*Heimhilfe – Eine helfende Hand im Alltag
430 Diplomierte Gesundheits- und Krankenpfleger/innen sowie 430 Pflegehelfer/innen und Altenfachbetreuer/innen des NÖ Hilfswerks bieten professionelle Betreuung. Darüber hinaus nehmen die weit über 1000 Heimhelfer/innen einen enorm wichtigen Stellenwert ein: Wenn Menschen alltägliche Anforderungen nicht mehr alleine bewältigen können, können sie trotzdem in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. Qualifizierte Heimhelfer/innen unterstützen bei Aktivitäten des täglichen Lebens – wenn der Alltag durch Alter oder Krankheit beschwerlicher geworden ist.

*Selbstständigkeit alter Menschen wird gefördert – Angehörige werden entlastet
Die Angebotspalette der Heimhilfe ist breitgefächert. Dazu gehören Hilfe bei alltäglichen Aktivitäten zuhause (z.B. Körperpflege, Essen) Unterstützung bei der Haushaltsführung (z.B. hauswirtschaftliche Tätigkeiten, kochen), Einkäufe und Erledigungen, Begleitung bei Arztbesuchen, Gesellschaft leisten und Freizeitgestaltung.

„Das wichtigste Ziel ist aber die Erhaltung und Förderung der Selbstständigkeit. Alte Menschen erhalten so die Möglichkeit, weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung leben zu können – und Angehörige werden erheblich entlastet.“, unterstreicht Präsidentin Michaela Hinterholzer die enorme Bedeutung der Heimhilfe in der mobilen Hauskrankenpflege.

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Mag. (FH) Elisabeth Schreiner, NÖ Hilfswerk, Öffentlichkeitsarbeit
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