Schmid: Khol bringt sich offenbar als Lopatka-Nachfolger in Stellung

„ÖVP-Präsidentschaftskandidat nach nur einer Woche am Anspruch, unabhängig sein zu wollen, grandios gescheitert“

Wien (OTS/SK) - "Nach nur einer Woche ist ÖVP-Präsidentschaftskandidat Khol an seinem Anspruch, überparteilich sein zu wollen, grandios gescheitert. Sein Interview in den heutigen ‚Vorarlberger Nachrichten‘ ist vom Anfang bis zum Schluss reine ÖVP-Diktion“, so SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid heute, Donnerstag. Mit seiner völlig unsachlichen Kritik am Bundeskanzler und am Koalitionspartner im Allgemeinen und seinen Aussagen zum Thema Obergrenzen bei der Aufnahme von Kriegsflüchtlingen klinge Khol haargenau wie ÖVP-Klubobmann Lopatka. „Offenbar bewirbt sich Khol doch lieber als Nachfolger des ÖVP-Klubobmanns als als Präsident.“ ****

Für den SPÖ-Bundesgeschäftsführer ist Khols Interview „entlarvend und zeigt dessen wahres Gesicht“. Schmid: „Wenn ein vorgeblich ‚überparteilicher‘ Kandidat von Innenministerin Mikl-Leitner als ‚Heilige Johanna von Orléans‘ spricht und Gewalt gegen Flüchtlinge an der Grenze als ‚Anwendung physischen Drucks‘ verharmlost, dann hat das mit Unabhängigkeit rein gar nichts zu tun.“ Es zeige aber eines ganz deutlich: „Khol ist in Wirklichkeit noch immer durch und durch ein ÖVP-Apparatschik, der sich nicht umsonst in der Öffentlichkeit den Ruf als ‚Sozi-Fresser‘, der mit den ‚roten Gfriesern‘ nichts zu tun haben will, erworben hat.“ (Schluss) ps/bj

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