Zwazl: „Auf unsere Betriebe kann Niederösterreich bauen und vertrauen“

Traditioneller Neujahrsempfang der Wirtschaftskammer Niederösterreich.

St. Pölten (OTS) - Die Leistungen der blau-gelben Unternehmen hob WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl in ihrer Rede beim Neujahrsempfang der Wirtschaftskammer Niederösterreich im Palais NÖ in Wien hervor:
„Gewiss, die Lage am Arbeitsmarkt ist nicht erfreulich. Jedoch es gab noch nie so viele unselbstständig Beschäftigte in Niederösterreich wie derzeit. Ohne unternehmerische Initiative, ohne die vielen Klein-und Mittelbetriebe, die gemeinsam mit ihren Mitarbeitern tagtäglich Großartiges leisten, wäre dieser Beschäftigtenrekord nicht denkbar. Auf unsere Betriebe kann Niederösterreich bauen und vertrauen.“

Zwazl: „Nicht draußen schreien, sondern drinnen mitreden!“

Damit unser Land wieder auf die wirtschaftliche Überholspur kommt, fordert die WKNÖ-Präsidentin eine stärkere Förderung des Unternehmergeists und einen Abbau unnötiger Bürokratie und überbordender Regelungen: „Wer will, dass Einkommen, Kaufkraft und Steueraufkommen steigen, der muss dafür sorgen, dass den Betrieben keine Prügel in Form von immer neuer Bürokratie vor die Füße geworfen werden.“
Ein erster Schritt in die richtige Richtung sind die 30 Vorschläge der WKNÖ zum Bürokratieabbau, von denen elf Punkte umgesetzt wurden und 17 weitere Eingang in das Forderungspapier der Wirtschaftskammer Österreich gefunden haben. Zwazl: “ Wenn wir wirklich etwas bewirken wollen, dann dürfen wir nicht draußen schreien, sondern müssen drinnen mitreden. Wir müssen Argumente vorbringen und auf die Argumente der anderen eingehen. Es ist der einzig zielführende Weg, um Lösungen zu finden, um etwas gemeinsam weiter zu bringen.“

Leitl: Das Motto für 2016 muss lauten: „Lust statt Frust!“

In dieselbe Kerbe schlägt der Präsident der Wirtschaftskammer Österreich, Christoph Leitl, bei seiner Ansprache: „Es gilt miteinander zu reden, Probleme anzusprechen und diese gemeinsam zu lösen. Wir brauchen Ermutigung, Freude und Lust an der Arbeit und wir müssen optimistisch in die Zukunft schauen. Das Motto 2016 muss lauten: Lust statt Frust! An diesem Motto muss man aber arbeiten, denn das kommt sicher nicht von selber.“

Pröll: „Auf 2015 erzielten Meilensteinen gilt es aufzubauen“

Unmittelbar von der Regierungsklausur, die ganz im Zeichen der wirtschaftlichen Entwicklung Niederösterreichs stand, kam Landeshauptmann Erwin Pröll: „Unsere Unternehmen haben 2015 Unglaubliches geschafft. Mit der Rekordanzahl an unselbstständig Beschäftigen und der unglaublich tollen Entwicklung der regionalen Wirtschaftskraft wurden Meilensteine erzielt. Zum ersten Mal hat die NÖ Wirtschaftsleistung die 50 Milliarden Euro-Marke überschritten. Auf diesen Meilensteinen gilt es in der Zukunft aufzubauen.“

Preisträger 2015 vor den Vorhang geholt

Die zahlreichen niederösterreichischen Lehrlinge und Unternehmen, die sich mit ihren Leistungen im Vorjahr ganz besonders hervorgetan und dafür mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet wurden, standen im Mittelpunkt des Abends. WKNÖ-Präsidentin Sonja Zwazl richtete an sie ihren besonderen Dank: „Sie verdeutlichen, welches Potenzial in unserem Bundesland und in der niederösterreichischen Wirtschaft steckt! Sie haben Großartiges geleistet, Sie leisten Großartiges und dafür sagen wir Danke!“

Gipfeltreffen von Wirtschaft und Politik

Neben Leitl und Pröll folgten zahlreiche weitere Spitzenvertreter aus Wirtschaft und Politik der Einladung der WKNÖ. Unter anderen konnte Präsidentin Zwazl Wirtschaftslandesrätin Petra Bohuslav, den 3. Präsidenten des NÖ Landtages Franz Gartner, Wirtschaftsbund-Generalsekretär Peter Haubner, die Nationalratsabgeordneten Eva-Maria Himmelbauer und Werner Groiss, AKNÖ-Präsident Markus Wieser, den Präsidenten der NÖ Landwirtschaftskammer Hermann Schultes, den Präsidenten der Industriellenvereinigung NÖ Thomas Salzer sowie den Präsidenten der Österr. Notariatskammer Ludwig Bittner begrüßen. Mit dem Obmann der Raiffeisen-Holding NÖ-Wien Erwin Hameseder, EVN-Vorstandssprecher Peter Layr, Agrana-Chef Johann Marihart, Flughafen-Vorstand Günther Ofner oder ORF-Landesdirektor Norbert Gollinger ließen sich auch Chefs wichtiger NÖ Leitbetriebe den Empfang nicht entgehen. Ebenfalls gesichtet wurden AMS-NÖ-Chef Karl Fakler, Militärkommandant Rudolf Striedinger, WKÖ-Generalsekretärin Anna Maria Hochhauser und WKÖ-Vizepräsident Richard Schenz.

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