Grüne NÖ/Krismer zu Flüchtlingsobergrenze: Konrad hat Recht

ÖVP sollte sich von Flüchtlingskoordinator Christian Konrad eine Scheibe abschneiden

St. Pölten (OTS) - „Der ÖVP in Niederösterreich würde es gut tun, wenn sie sich Christian Konrad zum Vorbild nehmen würde. Als Flüchtlingskoordinator stellt er jene Fähigkeiten, die wir dieser Tage dringend benötigen, unter Beweis: Menschlichkeit und Managementqualitäten. Das, was wir uns seitens Johanna Mikl-Leitner seit Monaten erwarten, erledigt nun er. Und das ist gut so“, so Helga Krismer, Klubobfrau der Grünen im NÖ Landtag zu den heutigen Aussagen von VP-Klubobmann Schneeberger und VP-Landesgeschäftsführer Bernhard Ebner.
Die Forderung nach Obergrenzen seitens der ÖVP sind für die Grüne entlarvend. „Weder Grenzzäune, noch die Einführung einer Obergrenze werden etwas am Flüchtlingszustrom ändern. Die so genannten Lösungen seitens der ÖVP sind wahrlich entbehrlich. Würde Österreich beschließen, keine AsylwerberInnen mehr aufzunehmen, kommen Flüchtlinge illegal und damit unkontrolliert zu uns. Ein Umstand, der nicht zu bewältigen wäre. Entsprechende Hilfe und Unterbringung wären nicht mehr möglich. Das weiß die ÖVP, sie will aber offenbar aus der Verunsicherung der Bevölkerung Profit schlagen", so die Grüne. Christian Konrad agiert aus ihrer Sicht richtig: "Er lässt sich in seiner Arbeit nicht beirren und agiert lösungsorientiert, indem er Quartiere schafft und das Kind beim Namen nennt: wir werden nicht überflutet und die Regierung ist aufgefordert, die EU stärker in die Pflicht zu nehmen“, so Helga Krismer.

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