FPÖ-Hofer: Gefahren der E-Mobilität für behinderte Menschen ausschalten

Freiheitliche Initiative für akustische Warnsignale (AVAS ) bei Elektrofahrzeugen abgeschmettert

Wien (OTS) - Die nun medial wieder aufgeflammte Berichterstattung über die Gefährlichkeit von Elektrofahrzeugen für andere Verkehrsteilnehmer dürfe nicht zum Totschlagargument für den Ausbau dieser umweltfreundlichen Fortbewegungstechnologie hochstilisiert werden, warnt der freiheitliche Behindertensprecher und Dritte Präsident des Nationalrates Ing. Norbert Hofer. Dass durch Elektrofahrzeuge ob ihres geringen Geräuschpegels – vor allem bei niedrigen Geschwindigkeiten - tatsächlich eine Gefahr für andere, insbesondere Kinder, alte Menschen aber auch blinde, hör- und sehbehinderte Menschen ausgehe, sei unbestritten. Denn im allgemeinen Verkehrslärm sind elektrische Straßenbahnen neuerer Bauart, E-Scooter, E-Fahrräder, E-Mopeds und E-Autos aufgrund des fehlenden lauten Verbrennungsmotorengeräusch kaum bis gar nicht wahrnehmbar.

„Aus diesem Grund habe ich bereits im Juli 2014 eine entsprechenden parlamentarischen Antrag (585/A(E)) eingebracht, der eine verpflichtende Ausstattung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen mit akustischen Warnsignalen (Acoustic Vehicle Alert Systems - AVAS) ohne Unterbrechungsschalter zur Deaktivierung vorsieht. Denn eine EU-Verordnung sieht den Einbau solcher Warnsignale erst ab dem Jahr 2021 und hier nur für neu zugelassene E-Fahrzeuge vor. Dieser Übergangszeitraum erscheint aber viel zu lange und regelt auch nicht die Nachrüstung von bereits in Gebrauch stehenden Elektrofahrzeugen“, erläutert Hofer und bedauert, dass seine Initiative letzten Herbst mit den Stimmen der beiden Regierungsparteien und der NEOS mit fadenscheinigen Argumenten abgeschmettert wurde.„Leider manifestiert sich der fehlende Weitblick der Bundesregierung und das Negieren von Problemen auch im Bereich der E-Mobilität. Die zukunftsträchtige und nachhaltige Fortbewegungsmethode mittels elektrischen Antriebs derart stiefmütterlich zu behandeln und dabei auch noch die Sicherheit von Menschen aufs Spiel zu setzen, ist für mich nicht nachvollziehbar“, schließt Hofer.

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