VP-Schwarz: Verdeckte Quersubventionierung der Volkshochschulen durch Rot-Grün?

Schulen sollen autonom über die benötigte Nachhilfe entscheiden können und direkt mit dem Stadtschulrat verrechnen

Wien (OTS) - „Ursachenbekämpfung statt Symptombekämpfung“ fordert die Bildungssprecherin der ÖVP Wien, Gemeinderätin Sabine Schwarz, angesichts des neuen Voranschlages zum Kostenbeitrag der Stadt Wien an die Wiener Volkshochschulen zur Umsetzung der Gratisnachhilfe für 2016. Bereits sieben Millionen Euro wurden dafür vom Steuerzahler 2015 an die Wiener Volkshochschulen geleistet, so Schwarz. Bleibe Geld übrig, dürfe dieses von den Volkshochschulen für eigene Zwecke verwendet werden und muss nicht für Nachhilfe für Schüler verwendet werden. „Handelt es sich hier um verdeckte Quersubventionierung der Volkshochschulen durch Rot-Grün“, stellt Schwarz die Frage. Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, werde die ÖVP Wien eine entsprechende Anfrage einbringen. „Wir möchten wissen, ob die Summe durch einen eigenen Finanzkreislauf verrechnet wird, wie viel Zusatzbudget konkret die Volkshochschulen dadurch bekommen haben und in welcher Form es verwendet wurde“, so Schwarz.

Schulautonomie muss auch gelebt werden

Ginge es nach der ÖVP Wien würde der Betrag von sieben Millionen Euro direkt den Schulen zur Verfügung gestellt werden. „Lehrer und Direktoren, die mit unseren Kindern arbeiten, können am besten beurteilen in welchen Fächern und Gebieten Förderungsbedarf besteht“, so Schwarz. Jede Schule solle somit auch autonom darüber entscheiden und die Nachhilfe direkt mit dem Stadtschulrat verrechnen. „Im Sinne der auf Bundesebene vereinbarten Autonomieoffensive an den Schulen wäre das auch nur konsequent“, so Schwarz abschließend.

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