Grüne Wien/El-Nagashi, Darwish zu neuem Flüchtlingsquartier in Liesing: Willkommenskultur ist möglich

Wien (OTS) - Kurz vor Weihnachten wurde bekannt, dass die Stadt Wien ein weiteres Quartier für Menschen auf der Flucht eröffnen wird. Ein ehemaliges Bürogebäude in der Ziedlergasse/Atzgersdorfer Straße wird in den kommen Wochen als so genanntes Transitquartier adaptiert. Nach neuesten Informationen sollen dort Unterkünfte für bis zu 750 Personen zur Verfügung gestellt werden. Die Betreuung wird durch die Johanniter und den Arbeitersamariterbund sicher gestellt.

„Die Lage in Syrien und in anderen Krisenregionen hat sich nicht verbessert. Wir müssen gemeinsam dieser Herausforderung begegnen und Menschen auf der Flucht Schutz bieten. Integration kann vor allem dann gelingen, wenn es auch Begegnungsorte im Alltag gibt“, betont der Klubobmann der Liesinger Grünen, Tarik Darwish. „Wir sind uns sicher, dass die Herausforderung, die durch die Einrichtung des Quartiers Ziedlergasse entsteht, bewältigbar ist. In kleinen Unterkünften sehen wir das bereits im Bezirk. Aber auch eine Unterkunft von vergleichbarer Größe in Hietzing (ehemaliges Geriatriezentrum) beweist, dass es mit großem Engagement im Bezirk gut klappen kann. Grundsätzlich sind viele kleine Quartiere und eine möglichst kurze Aufenthaltsdauer in Notquartieren das Ziel. Eine humane Unterbringung und ein gutes Umfeld erleichtern ein Gelingen der Herausforderung Ziedlergasse“, so Darwish.

Die Integrationssprecherin der Grünen Wien, Faika El-Nagashi, ergänzt: „Wir verstehen, dass es in der betroffenen Bevölkerung viele Fragen und Anliegen zu dem Flüchtlingshaus gibt und geben wird. Wir setzen uns daher für größtmögliche Transparenz und Information der Bevölkerung ein, um Ängste und Bedenken ausräumen zu können“. „Integration ab Tag 1 ist der Schlüssel zum Erfolg. Deshalb wird Rot-Grün dafür sorgen, dass Integration bereits mit der Ankunft in Wien beginnt. Um ZuwandererInnen besser und schneller in Gesellschaft und Arbeitsmarkt integrieren zu können, wird Wien eine wegweisende Rolle bei der Anerkennung von Abschlüssen aus Ländern der EU und aus Drittstaaten einnehmen“, so El-Nagashi abschließend.

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