Ebner: Konrad bei Obergrenze für Flüchtlinge realitätsfern

Ziel muss sein, Österreich als Zielland unattraktiv zu machen

St. Pölten (OTS/NÖI) - "Herr Konrad sieht die Aufnahmekapazität des Landes für Flüchtlinge völlig realitätsfern. Das zeigen seine Äußerungen in mehreren Zeitungen von heute", betont VPNÖ-Landesgeschäftsführer LAbg. Bernhard Ebner in Richtung des Flüchtlingskoordinators. "Die Lage in Österreich ist angespannt. In Österreich wurden alleine im Vorjahr 90.000 Asylanträge gestellt, in Niederösterreich sind im Durchschnitt 13.000 Flüchtlinge in Betreuung. Dass es so nicht weitergehen kann, muss auch Herrn Dr. Konrad klar sein. Daher ist eine Diskussion über Aufnahmekapazitäten zu führen und es bedarf rasch an Lösungen. Wer das anders sieht ist völlig wirklichkeitsfremd", so Ebner.

"Das Ziel muss sein, Österreich als Zielland für Flüchtlinge unattraktiver zu machen. Das schafft man unter anderem durch die Einziehung einer Obergrenze oder auch durch Asyl auf Zeit, strengere Regeln beim Familiennachzug und Maßnahmen bei der Mindestsicherung", fordert Ebner. Dazu brauche es aber endlich ein Erwachen bei der SPÖ rund um Werner Faymann, denn Beiwagerl der deutschen Kanzlerin zu sein sei zu wenig, richtet Ebner auch der SPÖ-Spitze aus.

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