FPÖ-Wendelin Mölzer: Innenministerium fördert ausufernde Asylindustrie

Kosten für die Unterbringung von Flüchtlingen werden zur florierenden Einnahmequelle von Privaten

Wien (OTS) - Mittels parlamentarischer Anfrage will der freiheitliche Abgeordnete Wendelin Mölzer die aktuelle Lage rund um die Flüchtlingsproblematik in Kärnten erfahren. „Informationen der Städte Villach und Klagenfurt zufolge stehen Unterkünfte für Flüchtlinge teilweise leer oder wurden wegen mangelndem Bedarf geschlossen wie zum Beispiel die Dullnig Halle in Klagenfurt“ ,stellt Mölzer fest, der vor allem die Kosten für die baulichen Maßnahmen, die notwendig waren um die jeweiligen Unterkünfte winterfest zu machen, aufgelistet sehen möchte.

Um genügend Unterkünfte für Flüchtlinge zu schaffen wurden private Anwesen und Gebäude angemietet und baulich verändert, um als angemessene Unterkunft für „Hilfesuchende“ zu fungieren. Das Inkrafttreten des Durchgriffsrechts hat dem Innenministerium diesbezüglich absolute Freiheit in Bezug auf die Errichtung von Asyl-Quartieren ohne die Mitsprache der jeweiligen Bundesländer ermöglicht. „Es scheint als wäre die Vermietung von Asyl-Quartieren zu einem florierenden Geschäftsbereich für private Eigentümer geworden“, sagt der freiheitliche Abgeordnete, der ein Ende der Geschäftemacherei mit dem Leid von Menschen fordert.

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