Bezirksgerichte Flachgau: Ministerrat beschließt Neubau eines Bezirksgerichts in Seekirchen

Wien/Salzburg (OTS) - Die von Justizminister Wolfgang Brandstetter vorgelegte Verordnung zur Neuerrichtung eines Bezirksgerichts (BG) in Seekirchen, Salzburg, wurde im heutigen Ministerrat beschlossen. Damit werden mit 1. Jänner 2019 die bisherigen Bezirksgerichtssprengel Neumarkt, Oberndorf und Thalgau in einem zentralen Bezirksgericht im Flachgau zusammengelegt. Die Zusammenlegung erfolgt im Rahmen der Bezirksgerichtsreform, deren Ziel es ist, die Strukturen der Justiz zu modernisieren. Nach dem Beschluss im vergangenen Oktober, dass das BG Zell am See das BG Saalfelden aufnimmt, ist die Reorganisation damit im Bundesland Salzburg abgeschlossen. Bundesweit werden mit der Reform durch die Zusammenlegung kleinerer Gerichte größere Standorte geschaffen. Nicht nur die Effizienz steigert sich dadurch, sondern auch die Qualität des Services für die Bürgerinnen und Bürger. Mit dem Neubau wird zudem verstärkt auf Sicherheit, Barrierefreiheit und Energieeffizienz gesetzt. „Ich freue mich, dass wir diesen Schritt nun gemeinsam mit dem reformfreudigen Landeshauptmann Wilfried Haslauer machen können. Denn mit dem Neubau können wir eine optimale Gerichtsstruktur für Salzburg umsetzen und die Region deutlich aufwerten. Damit können wir zukünftig auch unsere Kompetenzen noch besser bündeln und die Leistungen der österreichischen Justiz für die Bürgerinnen und Bürger im Bezirksgerichtssprengel Flachgau weiter verbessern“, erklärt Brandstetter.

Im Zuge der Strukturreform der Bezirksgerichte wurden österreichweit bereits 25 Bezirksgerichte mit anderen Standorten zusammengelegt. Durch die Entstehung von größeren Bezirksgerichtseinheiten kann künftig eine verstärkte Spezialisierung der Richterinnen und Richter, bessere Servicezeiten für den Parteienverkehr und der lückenlose Ausbau der Sicherheitseinrichtungen gewährleistet werden. Am Bezirksgericht in Seekirchen wird mit dem Neubau auch ein Justiz-Servicecenter eingerichtet, das als zentrale Anlaufstelle für Bürgerinnen und Bürger dient und die Amtswege deutlich verkürzen soll.

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