BV Mickel: Arbeitsprogramm 2016 - Gemeinsam für alle Josefstädterinnen und Josefstädter

Damit unser Bezirk so lebenswert bleibt

Wien (OTS) - Die Josefstadt ist zum lebenswertesten Bezirk Österreichs gewählt worden. Damit das auch in Zukunft so bleibt, hat Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert gemeinsam mit ihrem Team für das Jahr 2016 viele Projekte und Initiativen geplant.

Lösungen für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer

„Mein Ziel ist es ein gutes Miteinander aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer mit einer klaren ökologischen Orientierung zu erreichen,“ so Bezirksvorsteherin Veronika Mickel-Göttfert. Das soll mit dem Masterplan Verkehr geschafft werden. Er soll für ein gleichberechtigtes Auskommen aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, eine bezirksübergreifende Verkehrsberuhigung sowie die Eindämmung des Durchzugverkehrs in der Josefstadt ausgearbeitet werden. Die Josefstadt ist ein fußgängerfreundlicher Bezirk, daher sollen weitere Verbesserungen für alle Fußgängerinnen und Fußgänger erreicht werden, wie z.B. an der Ecke Pfeilgasse/ Albertgasse mit dem Ziel einer besseren Einsehbarkeit der Kreuzung.

Die Agendagruppe „Radfahren in der Josefstadt“ hat ein hochwertiges Programm ausgearbeitet, das nun schrittweise zur Umsetzung gebracht werden soll. Für den Radverkehr in der Josefstadt sollen laufend Verbesserungen, wie etwa in der Florianigasse, erzielt werden. Außerdem werden der Ausbau des Citybike-Netzes und Förderungen von Fahrradabstellplätzen in Wohnhäusern (Indoor-Fahrradabstellboxen) durch die Stadt Wien gefordert.

Im Zuge der Planung der neuen U-Bahn Linien U2 und U5 ist eine Informationskampagne sowie eine Bürgerversammlung für die Bewohnerinnen und Bewohner der Josefstadt geplant. „Ich möchte den öffentlichen Raum im Zuge der Bauarbeiten entlang der Auerspergstraße und Landesgerichtsstraße für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer attraktivieren, sodass ein echter Vorplatz für die Josefstadt entsteht,“ skizziert Mickel-Göttfert ihre Pläne.

Für ein gutes Miteinander

„Mit der Online-Übertragung von Bezirksvertretungssitzungen, der Weiterführung der Bürgercafés und der Kinder- und Jugendparlamente sowie dem Josefstädter Bürgerbudget möchte ich alle Josefstädterinnen und Josefstädter einbinden und so für noch mehr Transparenz sorgen,“ so Mickel-Göttfert. Beim Bürgerbudget soll ein bestimmter Betrag aus dem Budget reserviert werden. Gemeinsam mit den Josefstädterinnen und Josefstädtern soll diskutiert werden, wie diese Mittel verwendet werden.

Beim Josef-Matthias-Hauer-Platz soll ein Beteiligungsprozess gestartet werden, um den Platz bestmöglich zu gestalten. Für die Lange Gasse/ Hugo-Bettauer-Platz wurden bereits viele gute Ideen gesammelt und Pläne entworfen. Hier sollen eine Bürgerversammlung und eine Bürgerbefragung stattfinden.

Für alle Generationen arbeiten

Um den Josefstädterinnen und Josefstädtern zu ermöglichen zu Hause alt zu werden, soll in Richtung Seniorenwohngemeinschaften gearbeitet werden. Die Caritas-Initiative „Treffpunkt Zeitreise“ soll Menschen mit Demenz und deren Angehörigen helfen. Der Bezirksausflug im Herbst und der Senioreninfotag werden wieder angeboten.

Kinder sollen weiterhin die Möglichkeit haben bei den Josefstädter Spielstraßen den öffentlichen Raum neu zu entdecken. Die kostenlose Kinderbetreuung mit Indoor-Spielen und Workshops an Samstagen im Volkskundemuseum wird bis März weitergeführt. Außerdem ist die Errichtung eines Indoor-Spielplatzes im Hamerling für Kinder im Alter von 3 bis 10 geplant.

Für gute Schulen: Die Josefstadt wächst und wird immer jünger. Aus diesem Grund benötigt der Bezirk eine neue Schule, mit Hort und Grünraum. Dazu sollen im Jahr 2016 die ersten Schritte gesetzt werden. Darüber hinaus soll die Modernisierung der VS Lange Gasse weiter vorangetrieben werden und die Stadt Wien ist gefordert das Schulsanierungspaket über 2017 hinaus zu gewährleisten.

Umwelt – die Josefstadt ein Stück grüner machen

Grünräume sollen verbessert werden, wie etwa der Beserlpark in der Stolzenthalergasse Ecke Pfeilgasse. Außerdem sollen die Gärten des Palais Strozzi sowie des Palais Auersperg öffentlich zugänglich gemacht werden.

Die Josefstädter Umweltcharta zeigt die wichtigsten Handlungsanleitungen in den unterschiedlichen Bereichen, wie Sharing, Energie oder Tierschutz auf. Durch konkrete Umsetzungsmaßnahmen soll die Umweltcharta mit Leben erfüllt werden. Bewusstseinskampagnen für ein besseres Miteinander von Mensch und Tier, Klimafreundliche Kochkurse, Mülltrennungsinformationen und Verbesserungen der Josefstädter Parks sind geplant. „Außerdem möchten wir den Fokus verstärkt auf E-Mobilität legen und einen vermehrten Einsatz von Elektrofahrrädern, E-Taxis und entsprechenden Ladestationen ermöglichen,“ so Veronika Mickel-Göttfert.

Weitere Vorhaben für 2016

Anrainerstellplätze erweitern; Josefstädter Parkpickerl entwickeln; Rathausstraße 1: Adaptieren statt abreißen; Gezielte Aktionen um Handel, Handwerk und Start-Ups zu stärken; Frauenspaziergänge; Aktionen rund um den Frauentag; Atelierbesuche; Kurzfilmfestival im Volkskundemuseum; Förderung für Begrünung von Dächern, Fassaden und Innenhöfen

„Ich freue mich im Jahr 2016 gemeinsam mit meinem Team sowie den Josefstädterinnen und Josefstädtern unseren lebenswerten Bezirk weiterhin so positiv zu gestalten,“ so Mickel-Göttfert abschließend. Das gesamte Arbeitsprogramm gibt es unter

http://www.mickel.at/unsere-josefstadt/index.html

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Mag. Katharina Mayr
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