ÖVP nimmt akute Wohnungsnot in Tirol endlich ernst

Kucharowits/Deiser: "Wir sind erfreut über Übernahme des 5x5-Modells der JG“

Wien (OTS/SK) - "5 Euro Miete pro Quadratmeter und das für 5 Jahre (5x5 Modell) – das war die Zielansage der JG Kampagne im vergangenen Sommer. Dass diese Forderung direkt von der Tiroler Volkspartei aufgenommen wird, ist gut und wichtig!“, erklärt Katharina Kucharowits, Bundesvorsitzende der Jungen Generation in der SPÖ, anlässlich der Präsentation des Wohnbauförderungsprojekts durch die Landesregierung am vergangenen Freitag. ****

„Was uns allerdings fehlt, ist das klare Bekenntnis dazu, leistbare Wohnungen für junge Menschen auch wirklich zu schaffen“, so Kucharowits weiter. „Für uns als Junge Generation stand und stehen bezahlbare Wohnungen für junge Menschen im Vordergrund, um eine selbstständige Lebensgestaltung zu ermöglichen. Dafür braucht es eine klare Ansage, wieviele Wohnungen als Startwohnungen in welchem Zeitraum zu diesem Preis zur Verfügung stehen.“

Für Marc Deiser, den Vorsitzenden der Jungen Generation Tirol, gehen die Maßnahmen von Landesrat Tratter nicht weit genug. „Das Projekt ist zwar richtig und wichtig, ich sehe darin aber keinen Befreiungsschlag, sondern mehr eine bitter notwendige Reaktion auf die immer prekärer werdende Wohnungs- und Mietpreissituation in Tirol.“ Um dem Problem wirklich beizukommen, seien weitere Maßnahmen nötig, wie ein flächendeckende Vertragsraumordnung, der gezielte Ankauf von Freiflächen durch die Gemeinden und das Land, eine Leerstands- und Zweitwohnsitzabgabe sowie die Wiedereinführung der Zweckwidmung der Wohnbaufördermittel.

„Unser langfristiges politisches Ziel bleibt, die Wohn- und Mietkosten in Tirol flächendeckend zu halbieren“, so Deiser abschließend. (Schluss) ve/mp

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