ORF III am Dienstag: Auf den Spuren des „braven Soldaten Schwejk“ mit Doku-Premiere und Verfilmung mit Heinz Rühmann

Außerdem: „erLesen“ mit Clemens C. Setz, Petra Morzé, Gertraud Klemm und Anna Baar

Wien (OTS) - Auf die Suche nach der (alt-)österreichischen Seele begibt sich ORF III Kultur und Information am Dienstag, dem 12. Jänner 2016, wenn „Mythos Geschichte“ in der Dokumentation „Der brave Soldat Schwejk – Von Rühmann bis Muliar“ (20.15 Uhr) auf den Spuren der bekannten literarischen Figur wandelt und sich danach Heinz Sichrovsky mit seiner „erLesen“-Gästerunde (21.05 Uhr) über den komplexen Begriff „Heimat“ berät. Ergänzend zur Schwejk-Doku steht die legendäre Verfilmung mit Heinz Rühmann „Der brave Soldat Schwejk“ (21.55 Uhr) im „euro.film“ auf dem Programm, in der u. a. auch der später in dieser Rolle brillierende Fritz Muliar – als russischer Soldat Boris – mitwirkte.

Ausgehend von Jaroslav Hašeks Romanvorlage erörtert die neue ORF-III-Eigenproduktion „Der brave Soldat Schwejk – von Rühmann bis Muliar“ (20.15 Uhr) von Livia Gruber die Psychologie der Schwejk’schen Figur und fragt, was diese mit der „altösterreichischen Seele“ gemeinsam hat. Auf die Frage, wie wichtig Humor in schweren Zeiten ist und welche Kraft dahintersteckt, geben u. a. Schauspieler Heinz Marecek, Karikaturist Gerhard Haderer, Psychiaterin Adelheid Kastner und der ehemalige tschechische Außenminister Karl Schwarzenberg Antworten.
Im Spätabend ist Heinz Rühmann im „euro.film“ schließlich als „Der brave Soldat Schwejk“ (21.55 Uhr) in Axel von Ambessers Kultverfilmung aus dem Jahr 1960 zu erleben. In weiteren Rollen:
Ernst Stankovski, Franz Muxeneder, Ursula Borsodi, Senta Berger, Erika Thelmann, Jane Tilden, Fritz Imhoff, Rudolf Rhomberg, Fritz Eckhardt, Michael Janisch, Fritz Muliar u. a .

Eine hochkarätige Künstlerrunde begrüßt zuvor noch Heinz Sichrovsky zur ersten Ausgabe des ORF-III-Büchermagazins „erLesen“ (21.05 Uhr) im neuen Jahr: Clemens J. Setz, zuletzt mit dem hochdotierten Wilhelm-Raabe-Literaturpreis ausgezeichnet, stellt in seinem neuen Roman „Die Stunde zwischen Frau und Gitarre“ die Frage der Wahrnehmung auf den Kopf. Burgtheater-Ensemblemitglied Petra Morzé ist derzeit in der Inszenierung von Maja Haderlaps ausgezeichnetem Debütroman „Engel des Vergessens“ über die zerrüttete Geschichte der Kärntner Slowenen zu erleben. Auch Anna Baars sprachgewaltiges Erstlingswerk „Die Farbe des Granatapfels“ erzählt die Geschichte eines heranwachsenden Kindes, das zwischen zwei Kulturen heimatlos geworden ist. Wie Clemens J. Setz schaffte es Gertraud Klemm mit ihrem aktuellen Roman „Aberland“ – ein bitterböses Porträt zweiter Frauengenerationen – ebenfalls auf die Longlist des Deutschen Buchpreises und wurde zusätzlich mit dem begehrten Bachmann-Publikumspreis ausgezeichnet.

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