„kreuz und quer“ am 12. Jänner: „Wunschkind aus der Spritze“ und „Perfekt schön“

Wien (OTS) - In Dänemark kann jede Frau eine künstliche Befruchtung durch eine anonyme Samenspende vornehmen lassen, egal, ob sie verheiratet, in einer Partnerschaft lebend, alleinstehend oder gleichgeschlechtlich liebend ist. Welche Strapazen zwei alleinstehende Däninnen knapp vor ihrem 40. Lebensjahr auf sich nehmen, um sich ihren Kinderwunsch zu erfüllen, thematisiert die Dokumentation der dänischen Filmemacherin Søs Hoffman „Wunschkind aus der Spritze“, die „kreuz und quer“ – präsentiert von Doris Appel – am Dienstag, dem 12. Jänner 2016, um 22.35 Uhr in ORF 2 zeigt.

Wann fühlt sich ein Mensch perfekt schön? Dieser Frage geht die deutsche Filmemacherin Carolin Schmitz um 23.25 Uhr in der „kreuz und quer“-Dokumentation „Perfekt schön“ nach und stellt Menschen vor, die bereits einen oder mehrere kosmetische Eingriffe hinter sich haben und sich aller Voraussicht nach noch weiteren Schönheitsoperationen unterziehen werden.

„Wunschkind aus der Spritze“ – ein Film von Søs Hoffman (deutsche Bearbeitung: Rosemarie Pagani-Trautner)

In Österreich war es bis 31. Dezember 2014 nur verheirateten oder in einer heterosexuellen Partnerschaft lebenden Frauen möglich, sich durch die Samenspende eines anonymen Spenders befruchten zu lassen. Erst seit dem Jahr 2015 ist das auch Frauen in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft möglich. Alleinstehenden Frauen ist es offiziell nach wie vor nicht gestattet, sich durch eine anonyme Samenspende künstlich befruchten zu lassen.

Anders in Dänemark. Dort wird das Thema künstliche Fortpflanzung liberaler gehandhabt: Jede Frau kann bei einer der zahlreichen Samenbanken Sperma kaufen – eine Hebamme nimmt die Befruchtung vor; ein Arzt muss nicht konsultiert werden. Die Regisseurin Søs Hoffman begleitet mit der Kamera zwei Däninnen, die auf die 40 zugehen und fürchten, dass sie bald den Zeitpunkt verpasst haben werden, um ein Kind zu Welt zu bringen. Denn nach dem 30. Lebensjahr beginnt nachweislich die Fruchtbarkeit von Frauen stetig nachzulassen. Da beide Frauen, Marie und Signe, ohne Partner leben, kommt für sie nur eine anonyme Samenspende in Frage. Ein Film über die Enttäuschungen und Hoffnungen zweier Frauen, die nichts unversucht lassen, um Mutter zu werden.

„Perfekt schön“ – ein Film von Carolin Schmitz

Es sind ganz alltägliche Menschen, die das Bedürfnis haben, ihr Äußeres zu verändern, um ihrem selbstgewählten Schönheitsideal zu entsprechen. Freimütig erzählen sie vor der Kamera über ihre Beweggründe, sich operativ „verschönern“ zu lassen. Carolin Schmidt hat damit sehr persönliche Porträts ihrer Protagonisten geschaffen, sie wertet nicht, sie gibt kein Urteil ab über Sinn oder Unsinn von ästhetischen Eingriffen, sondern lässt die Betroffenen selbst über ihre Wünsche und Erwartungen reflektieren: Die Autohändlerin, die nicht nur Wert auf schnittige Autos legt, wird sich demnächst ihren Busen verschönern lassen. Der Friedhofsgärtner, der bereits seine eigene Grabstätte errichtet hat, will faltenlos durchs Leben gehen. Die einst sehr füllige Dame will nach einer radikalen Gewichtsreduktion durch chirurgische Eingriffe wieder einen straffen Körper erlangen. Den Plastischen Chirurgen, der sich regelmäßig selbst Botox injiziert, um mit seinem makellosen Aussehen Eigenwerbung für sein Metier zu machen. Und die Betreiberin einer Internet-Plattform für Brust-OPs, die sich auch selbst unters Messer gelegt hat, um ihren Wunschbusen zu erhalten. Sie alle suchen Perfektion.

Beide Sendungen sind auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) – vorbehaltlich vorhandener Online-Lizenzrechte – als Live-Stream sowie nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar.

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