Hoher Besuch im niederschwelligen Bildungsangebot

Bundesministerin Heinisch-Hosek und Bundespräsident Fischer zu Besuch im Wissensraum des ScienceCenter-Netzwerks

Wien (OTS) - Mit großem Erfolg endete am 9. 1. 2016 die Laufzeit des Wissensraums am Hernalser Dornerplatz. Über 1000 BesucherInnen nutzten die Gelegenheit, sich bei freiem Eintritt selbständig und spielerisch in wissenschaftliche Themen und eigene technische Ideen zu vertiefen. Leere Geschäftslokale in Wiener Grätzeln werden dabei zu attraktiven Begegnungsräumen.

„Genau solche Lernumgebungen brauchen wir, offen und flexibel“, zeigte sich Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek bei einem Besuch am 8. 1. 2016 begeistert vom Konzept der temporären Wissensräume. Beim Experimentieren und Konstruieren gehe es zugleich um technisches Werken, Naturwissenschaften und Sprache – Unterrichtsfächer, die auch im Schulkontext viel stärker verknüpft werden sollten. Inspiration und wertvollen Impuls für das Bildungssystem nennt die Ministerin die Projekte und Fortbildungen des ScienceCenter-Netzwerks.

Die Bandbreite an Aktivitäten im Wissensraum ist groß, beigesteuert von PartnerInnen im ScienceCenter-Netzwerk und begleitet von VermittlerInnen: Die BesucherInnen können je nach eigenem Interesse mikroskopieren, Kettenreaktionsmaschinen bauen, pH-Werte von Obst messen, über Armut diskutieren, arabische Schriftzeichen üben, Ventilator-betriebene Autos oder mini-Staubsauger entwickeln und auch eigene Fragen auf die Forschungswand posten.

Eine davon inspirierte Bundepräsident Heinz Fischer: Als „Mond“ umkreiste er einen „Erd“-Besucher, auch eine Sonne war schnell gefunden – denn es galt herauszufinden, wie lange denn ein Tag am Mond dauert. Margit Fischer, Vorsitzende des Vereins ScienceCenter-Netzwerk, ist immer wieder fasziniert, wie leicht BesucherInnen jeglicher Herkunft im Wissensraum über das gemeinsame Tun miteinander in Kontakt kommen.

Auch wenn im Lokal am Dornerplatz bald frisiert statt geforscht wird – es gibt genügend Leerstand, den ein neuer Wissensraum auch 2016 beleben kann.

Das Projekt Wissensraum wird unterstützt von Stadt Wien | Wien Kultur | MA 17 | MA 13 | Wien Holding | WKO Wien | Raiffeisen Zentralbank Österreich AG | TÜV AUSTRIA | Wiener Städtische Versicherungsverein | IKEA | GB* | Friseur Dietmann.

Die laufende Arbeit des Vereins ScienceCenter-Netzwerk wird ermöglicht von: Stadt Wien | BMVIT | BMBF | BMWFW | AK Österreich | WKO Österreich | Industriellenvereinigung | Wiener Städtische Versicherungsverein | Erste Bank | AVL | Juwelier Wagner

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