„Wildes Patagonien“ im spektakulären „Universum“-Dreiteiler

Teil 1: „Leben zwischen Feuer und Eis“ am 12. Jänner um 20.15 Uhr in ORF 2

Wien (OTS) - Patagonien im Süden Südamerikas gehört zu den am spärlichsten besiedelten Gebieten der Welt. Hier diktiert unverfälschte Natur das Geschehen. Im Reich des Kondors, des Pumas und der wilden Verwandten des Lamas, der Guanakos, gilt uneingeschränkt das Gesetz der Wildnis: mit all seiner Härte, aber auch mit seinen unverhofften Möglichkeiten. Der neue „Universum“-Dreiteiler „Wildes Patagonien“ zeigt ab 12. Jänner 2016 an drei aufeinanderfolgenden Dienstagen jeweils um 20.15 Uhr in ORF 2 dieses wilde Land am Ende der Welt. „Leben zwischen Feuer und Eis“, der erste, von Tuppence Stone (deutsche Bearbeitung: Jutta Karger) gestaltete Teil der spektakulären BBC-Trilogie führt zum Auftakt in ein fernes, wildes und atemberaubendes Land.

Die Region Patagonien liegt zum Teil in Chile und zum Teil in Argentinien. Die Anden geben hier den Ton an, ihre aktiven Vulkane formen die Landschaft immer neu, ihre über 4.000 Meter hohen Gipfel bestimmen das Klima. Feuer und Eis sind die vorherrschenden Naturgewalten: Die Gletscher Patagoniens bilden – nach der Antarktis – die zweitgrößten zusammenhängenden Eisflächen der Südhalbkugel. Die Vulkane Patagoniens formen und verändern das Gesicht der Anden unablässig, und sie überziehen die Landschaft immer aufs Neue mit einer lebensfeindlichen Schicht aus Lava und heißer Asche. Doch sogar unter diesen extremen Bedingungen hat sich Leben behauptet: Die Rinde der Chilenischen Araukarie ist feuerfest. So kann der Baum – der zu einer der ältesten Baumfamilien der Welt gehört – die Nährstoffe aus dem Boden holen, ohne in der Hitze umzukommen. Die bizarren Baumkronen der Araukarien mit ihren schuppenartigen Blättern bilden eine grüne Oase in dieser versengten Landschaft, ihre fettreichen Samen locken Smaragdsittiche von weit her zum Festmahl.

An der Westseite der Anden versorgt das Schmelzwasser der Gletscher das Land mit reichlich Feuchtigkeit. Die Wildwasserbäche sind der Lebensraum der Sturzbachenten. Diese Wildwasserspezialisten ernähren sich von Insektenlarven, die in dem unablässig bewegten Wasser gedeihen. Ausgewachsene Sturzbachenten sind dafür perfekt ausgerüstet: Die großen, mit Schwimmhäuten besetzten Füße erlauben kräftige Schwimmstöße und Tauchgänge, die starken Schwanzfedern sind ein gutes Steuerruder. Und sollte es einmal „brenzlig“ werden, kann sich die Ente in die Lüfte erheben. Wie alle Entenküken sind auch die Küken der Sturzbachente Nestflüchter und müssen gleich selbst mit der Nahrungssuche beginnen. Die ersten Lebenswochen sind besonders hart. In ihrem flaumigen Daunenkleid treiben die Jungen auf dem reißenden Wasser – bei Gefahr sind sie noch nicht imstande, wegzufliegen.

Im Süden Patagoniens – bevor sich die Anden dem Südpolarmeer geschlagen geben – liegt eine Provinz, die auf Spanisch den Namen „Ultima Esperanza“, letzte Hoffnung, trägt. In dieser Wildnis haben Pferde überleben können, verwilderte Nachfahren von Tieren, die einst von europäischen Siedlern in die Neue Welt mitgebracht worden sind. Auch bei den heutigen Gauchos, den Cowboys Südamerikas, sind diese Pferde wegen ihrer Ausdauer sehr beliebt. Doch selbst die Gauchos müssen all ihre Erfahrung und Geschicklichkeit aufbieten, um diese wilden Pferde einzufangen und zähmen zu können.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream auf der ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) angeboten.

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