Pensionskassenpensionen weiterhin im Sinkflug!

Ab 2016 wieder schmerzhafte Pensionskürzungen angekündigt!

Wien (OTS) - Um das zu erwartende Beschwichtigen seitens der Pensionskassen vorwegzunehmen: Auch heuer droht vielen Betroffenen wieder eine Kürzung ihrer Pensionen, bestenfalls kann dies durch die Vorteile der Steuerreform 2016 gemildert werden. Das kann aber nicht das Ziel der Steuerreform sein!
Die zweite Säule der Pensionssicherung, die sogenannte Firmenpension, ist kein Privileg,sondern könnte neben der staatlichen Pension ein wichtiges und brauchbares Instrument zur Sicherung der Altersversorgung sein. Leider ist das derzeit nicht der Fall, denn das österreichische Pensionskassengesetz, das schlechteste in Europa, ist das Produkt einer Lobbygesetzgebung und verantwortlich dafür, dass die Bezieher und Anspruchsberechtigten dieser „2.Pension“ in den letzten Jahren schon bis zu 50% ihrer wohlerworbenen Pension eingebüßt haben.
Seitens der Pensionskassen wird immer wieder auf die Notwendigkeit einer Aufnahme der „2.Säule“ in die Kollektivverträge hingewiesen. Das macht aber nur Sinn, wenn vorher eine entsprechende wirkliche Gesetzesnovellierung angegangen wird. Nachdem die Pensionskassenreform 2012 praktisch für die Betroffenen nichts gebracht hat, stünde 2016 – die Absichtserklärung ist sogar im Koalitionsvertrag der Bundesregierung festgehalten – wieder eine Evaluierung an. PEKABE, der Schutzverband der Pensionskassenberechtigten, hat einen Vorschlag entwickelt, zu dem auch seitens der Sozialpartner Unterstützung bzw. Zustimmung signalisiert wird.
Hinweise zu diesem Programm finden Sie auf der Homepage www.pekabe.at. Das gesamte Reformpapier kann in elektronischer Form angefordert werden unter pressesprecher@pekabe.at .

PEKABE ( www.pekabe.at) wurde 2005 gegründet, um die Interessen der derzeit knapp 900.000 österreichischen Pensionskassenberechtigten in der Öffentlichkeit zu vertreten. Schließlich hat es für einen Großteil der Betroffenen in den letzten 10 Jahren bereits Pensionskürzungen bis zu 50 % gegeben, Verluste, die absolut unaufholbar sind. Die Pensionskassengesetznovelle 2012, die zwar maßgeblich auf Betreiben des PEKABE zustande gekommen ist, wurde jedoch leider in der politischen Diskussion verwässert und hat daher keine wesentliche Besserung gebracht. Das System ist im aktuellen Rahmen noch lange nicht als saniert anzusehen und daher auch als Ergänzung zur staatlichen Pension unbrauchbar.

Rückfragen & Kontakt:

Günter Braun, Pressesprecher des
PEKABE -Schutzverband der Pensionskassenberechtigten
Mailto: pressesprecher@pekabe.at
Tel. 0699 - 111 58 699

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