Kinderbetreuungsgeld: FPÖ-Kitzmüller: Fairness sieht anders aus, Frau Bundesminister!

Wien (OTS) - „Vor allem für Alleinerziehende ist die Neuregelung des Kindergeldes ein Trojanisches Pferd: So wie es aussieht wird nämlich die maximale Bezugsdauer für Alleinerziehende von derzeit 30 Monaten auf rund 28 Monate gekürzt. Wenn Karmasin von Fairness als einem Grundpfeiler des neuen Kindergeld-Kontos spricht, dann hat sie diesen Begriff gründlich missverstanden oder der Gerechtigkeitssinn der ÖVP-Familienministerin endet dort, wo die Bedürfnisse der Alleinerziehenden beginnen. Aber auch die insgesamt mögliche Bezugsdauer für beide Elternteile soll von maximal 36 auf 35 Monate gekürzt werden. Solche Einschränkungen lehnen wir jedenfalls entschieden ab“, betonte heute FPÖ-Familiensprecherin NAbg. Anneliese Kitzmüller.

In diesem Zusammenhang erinnerte Kitzmüller auch an die dringend erforderliche Valorisierung des Kinderbetreuungsgeldes. Die Nichtanpassung habe in den letzten Jahren eine schleichende finanzielle Schlechterstellung der Kinderbetreuungsgeldbezieher bewirkt. Dazu kommt, so Kitzmüller, dass auch die Zuverdienstgrenze offensichtlich weiterhin bestehen bleibe.

„Wir werden uns die Neuregelung auf jeden Fall noch genau ansehen. Eines zeigt sich aber jetzt schon klar: Karmasin kann sich offensichtlich nicht dazu durchringen, den Familien endlich einmal wirklich finanziell entsprechend unter die Arme zu greifen, nicht einmal mit einer Valorisierung. Die flexiblere Handhabung des Kindergeldes durch ein Kontosystem ist da nur ein schwacher Trost“, so Kitzmüller.

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitlicher Parlamentsklub
01/ 40 110 - 7012
presse-parlamentsklub@fpoe.at
http://www.fpoe-parlamentsklub.at
http://www.fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FPK0007