Heinisch-Hosek zur Kindergeldreform: Erstmalig Papa-/Babymonat erreicht!

Wien (OTS) - Die Verhandlungen zum Kinderbetreuungsgeld-Konto sind in der Zielgeraden. Ziel der Reform ist die Vereinfachung für Familien, die Partnerschaftlichkeit zu fördern und damit auch eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen zu erreichen.

„Gleich auf mehreren Ebenen konnten Anreize für mehr Väterbeteiligung gesetzt werden. Es freut mich besonders, dass ich mich beim Papa-/Babymonat durchsetzen konnte. Damit wird eine langjährige Forderung endlich erfüllt und die ersten Wochen können in Zukunft gemeinsam verbracht werden. Wir wissen, dass diese prägende Zeit oft Anlass für Väter ist, auch später Karenzzeiten in Anspruch zu nehmen. Die partnerschaftliche Aufteilung wird zusätzlich dadurch gefördert, dass Familien, die sich die Betreuung gleichermaßen, also mindestens 60:40% teilen, einen Partnerschafts-Bonus von 1.000 Euro erhalten“, so Frauenministerin Gabriele Heinisch-Hosek.

20% statt bisher 16% der Gesamt-Kinderbetreuungszeit müssen vom zweiten Elternteil genutzt werden. Ansonsten verfällt diese Zeit. In Zukunft können Familien frei entscheiden, wie sie das Kindergeld abrufen wollen. Das schafft größere Flexibilität. Da sich Lebensumstände ändern können, wird es möglich, die Bezugsdauer zu verändern. Handelt es sich um einen kurzen Zeitraum, so ist der monatliche Betrag höher als über einen längeren Zeitraum, das erleichtert den Wiedereinstieg für Frauen in den Beruf.

„An Details im Begutachtungsentwurf, wie etwa der arbeitsrechtlichen Absicherung während des Papa-/Babymonats, feilen wir noch“, so Heinisch-Hosek abschließend.

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