AK: Kindergeld-Konto muss rasch kommen!

Wichtige Verbesserungen für Wiedereinstieg und partnerschaftliche Teilung

Wien (OTS) - Positiv sieht die AK die geplante Umstellung der vier Kinderbetreuungsgeldvarianten auf ein Kinderbetreuungsgeld-Konto. „Mit dem Konto sollen alle gleich viel bekommen, egal für welche Dauer sich die Eltern entscheiden“, sagt Ingrid Moritz, Leiterin der AK Abteilung Frauen und Familie. Die AK wird die Begutachtung nutzen, um das Gesetz detailliert zu prüfen.

In der Vergangenheit hat die AK mehrfach auf die Problematik hingewiesen, dass Eltern, die sich für ein kurzes Modell beim Kinderbetreuungsgeld entschieden haben, finanziell benachteiligt werden. Das führt auch zu nachteiligen Folgen bei der Rückkehr auf den Arbeitsplatz. „Positiv ist, dass beim Konto die Anreize für eine partnerschaftliche Teilung erhöht werden sollen“, sagt Moritz. Der Partnerschaftsbonus, ein für Väter reservierter höherer Anteil, sowie die Familienzeit könnten sich vor allem auf die Dauer der Väterkarenz positiv auswirken. Das im Auftrag der AK erstellte Wiedereinstiegsmonitoring hat jüngst gezeigt, dass zwar mehr Väter Kinderbetreuungsgeld beziehen, aber dafür ihre Erwerbstätigkeit immer kürzer unterbrechen. Daher ist es wichtig hier gegenzusteuern.

Wichtig ist für die AK Expertin auch, „dass die Reform von einem weiteren Ausbau der Kinderbildungseinrichtungen begleitet wird. Überdies ist es notwendig, das Kinderbetreuungsgeldkonto durch einen Online-Rechner für Mütter und Väter einfach anwendbar zu machen.“

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