„matinee“ am 10. Jänner: „Musikalische Reisen“ auf Spuren Bizets und Saint-Saëns‘, Porträt Anna Prohaska

Außerdem: Katholischer Gottesdienst

Wien (OTS) - Auf eine musikalisch-kulturelle Zeitreise entführt die „matinee“ am Sonntag, dem 10. Jänner 2016, um 9.05 Uhr in ORF 2: Die Doku „Musikalische Reisen: Versailles und Paris“ taucht, nach einem Umweg über die berühmte barocke Palastanlage, in das Paris der Belle Époque ein und begibt sich auf die Spuren der Komponisten Camille Saint-Saëns und Georges Bizet. Nach einem „Katholischen Gottesdienst“ (9.30 Uhr) live aus der Basilika Maria Loreto in St. Andrä in Kärnten geht es mit dem Filmporträt „Die Fabelwelten der Anna Prohaska“ (10.15 Uhr) weiter, in dem die u. a. für ihre Barockmusikinterpretationen berühmte junge Berliner Sopranistin mit Wiener Wurzeln tiefe Einblicke gewährt. Prohaska, ebenso bekannt für ihre Arbeit im zeitgenössischen Musikrepertoire, hat trotz ihrer jungen Jahre schon viel erreicht und sich zu einer spannenden Künstlerin entwickelt.

„Musikalische Reisen: Versailles und Paris“ (9.05 Uhr)

Mit einem Umweg über Versailles im Lichte des Sonnenkönigs Ludwig XIV. reist Moderator Simon Callow in dieser Folge der Serie „Musikalische Reisen“ (Buch und Regie: Peter Beveridge) in das Paris der Belle Époque weiter. Mitte des 19. Jahrhunderts beauftragte Napoleon III. den Baron Georges-Eugène Haussmann mit einer großflächigen Restrukturierung der französischen Hauptstadt, die der Metropole dank der neuen Boulevards und der großzügigen Architektur ein unvergleichliches Aussehen verlieh. Zwei der wichtigsten französischen Komponisten sind in diesem Ambiente groß geworden:
Camille Saint-Saëns und Georges Bizet.

„Die Fabelwelten der Anna Prohaska“ (10.15 Uhr)

Anna Prohaska ist sicherlich die aufregendste junge Sängerin unserer Zeit: Sie ist nicht nur jung und unglaublich begabt – das sind andere auch. Sie ist vor allem modern, zeitgemäß und im besten Sinne „heutig“. Anna Prohaska ist ein Star für unsere Zeit, jemand, der die Klassik ohne Attitüde und offenbar anstrengungslos nahezu im Alleingang entstaubt. Wenn sie singt, klingt die Musik nicht, als ob sie schon Hunderte Jahre alt, sondern gerade geschrieben worden wäre. Die Sopranistin macht aus den Bühnenfiguren, die sie verkörpert, Charaktere unserer Zeit, Menschen, die man täglich auf der Straße treffen könnte.
Gleichzeitig aber liebt Anna Prohaska Fabelwelten: Manchmal verwandelt sie sich in Feen und Nymphen, in böse und gute Zauberinnen, bewegt sich ebenso in der Welt der Fantasie. Der Film von Andreas Morell zeigt eine moderne Frau, die einem barocken Repertoire Unmittelbarkeit und Lebendigkeit verleiht: ganz gleich, ob es eine Eifersuchtsarie (Vivaldis „Alma Opressa“) auf dem Bahnhof Berlin-Alexanderplatz ist, ein modernes Liebesmärchen (Händels „Tornami“), oder ein herzzerreißendes Lamento (Monteverdi) in einem alptraumhaften Krankenhaus.

Die Sendungen der „matinee“, für die Lizenzrechte vorliegen, sind nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und werden auch als Live-Stream angeboten.

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