FPÖ-Ullmann: Sicherheit für Frauen muss gewährleistet sein

Volle Aufklärung der Silvester-Übergriffe auf Frauen in Wien gefordert – Auch Zuwanderungsdebatte muss vor diesem Hintergrund geführt werden

Wien (OTS) - Dass die Silvester-Übergriffe in Köln und weiteren deutschen Städten keine Einzelfälle waren, gilt mittlerweile als bestätigt. Medienberichten zufolge sind auch in österreichischen Städten Frauen zu den Silvesterfeierlichkeiten Opfer konzertierter sexueller Übergriffe mit Gewaltanwendung geworden. Es ist davon auszugehen, dass es eine immense Dunkelziffer betroffener weiblicher Opfer gibt, da die Vorfälle den Opfern zunächst einmal weitgehend in ihrer Tragweite gar nicht bewusst gewesen sind und viele Betroffene nach wie vor unter Schock stehen.

Die freiheitliche Gemeinderätin in Wien, LAbg. Elisabeth Ullmann, Mitglied im Integrations- und Frauen-Ausschuss, ruft die Verantwortlichen in der Bundeshauptstadt dringend dazu auf, zunächst für volle Aufklärung der kolportierten Vorfälle im Wiener Prater zu sorgen und etwaige noch nicht der Öffentlichkeit bekannte ähnliche Vorfälle aufzuzeigen: „Immer mehr schockierende Details der Silvesternacht in Deutschland gelangen ans Tageslicht. Die Bevölkerung hat das Recht, hier Informationen in vollem Umfang zu erhalten.“

Der Umstand, dass es sich bei den Tätern laut Opfer- und Augenzeugenberichten um Männer ausländischer – genau genommen arabischer/ nordafrikanischer Abstammung – handle, müsse jetzt die logischen politischen Schritte einläuten. Keinesfalls dürften derartige Vorkommnisse gering geschätzt werden. Es sei davon auszugehen, dass die Sicherheit von Frauen im öffentlichen Raum konzertiert untergraben werde. „Ein neues Gesicht von Terror macht sich breit“, so Ullmann.

Die Stadt Wien habe massive Integrationsversäumnisse der letzten Jahrzehnte zu verzeichnen. Nach wie vor werden immense Summen in Millionenhöhe für Integration und Prävention – eben die Gewalt an Frauen betreffend – ausgegeben. „Die Effekte davon sind schwammig bis nicht erkennbar. Wir befinden uns derzeit in einem Erhaltungskampf sämtlicher frauenrechtlicher Errungenschaften. Diese stehen auf tönernen Füßen, wenn das freie, sichere Bewegen im öffentlichen Raum für Frauen jetzt in Frage gestellt ist. Maßlose Zuwanderung und das Zulassen des sich Einnistens von Parallelkulturen macht es nicht einfacher“, betont Ullmann abschließend. (Schluss)

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