ASFINAG: Sicherheitschecks 2015 – mehr als 240 Kilometer überprüft

Seit 2004 über 1.200 Kilometer präventiv entschärft

Wien (OTS) - 249 Kilometer Autobahnen und Schnellstraßen - das sind mehr als zehn Prozent des gesamten Netzes – hat die ASFINAG 2015 durch Unfall-Experten mittels Road Safety Inspections (RSI) auf Herz und Nieren prüfen lassen. „RSI-Prüfungen sind quasi das „Qualitätspickerl“ für Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen“, sagt Rainer Kienreich, Geschäftsführer der ASFINAG Service Gesellschaft, „dabei werden beispielsweise die Griffigkeit der Fahrbahn oder auch die Leiteinrichtungen wie Leitschienen und Bodenmarkierungen kontrolliert. Das geschieht durch Experten aus dem Bereich der Unfallforschung und läuft nach einem standardisierten Verfahren ab.“ Mittels Road Safety Inspection ist jede Bestandsstrecke zumindest alle zehn Jahre einmal durch einen externen Gutachter zu überprüfen. Aber auch für Neubaustrecken gilt: Innerhalb der ersten drei Jahre ist eine Begutachtung durchzuführen. Bereits seit 2004 beauftragt die ASFINAG RSI-Überprüfungen. Die gesetzliche Verpflichtung dazu besteht erst seit 2011.

Vorbeugende Sicherheitschecks

Autobahnen und Schnellstraßen sind die sichersten Straßen in Österreich. Das hochrangige Netz der ASFINAG macht nur zwei Prozent aller Straßen in Österreich aus - darauf rollen aber 40 Prozent des gesamten Verkehrs. Der Anteil an den Unfällen insgesamt macht dennoch nur ungefähr fünf Prozent aus. Damit das auch so bleibt, setzt die ASFINAG zusätzlich zu den täglichen Kontrollfahrten durch die Streckendienste der 43 Autobahnmeistereien, auf vorbeugende Sicherheitschecks in Form von RSI-Überprüfungen. Seit Beginn der Streckenchecks wurden insgesamt bereits über 1.200 Kilometer, also fast die Hälfte des hochrangigen Straßennetzes, auf mögliche Schwachstellen kontrolliert und wenn notwendig optimiert. Road Safety Inspections sind außerdem ein wichtiger Bestandteil des ASFINAG Verkehrssicherheits-Programms 2020. Jährlich werden so rund 220 Kilometer des Bestandnetzes überprüft. Bereits abgeleitete große Sicherheitsmaßnahmen durch Road Safety Inspections sind beispielsweise die Section Control am Wechsel auf der A 2 Süd Autobahn, der Leitschienen-Lückenschluss im gesamten Autobahn- und Schnellstraßen-Netz, sowie das Anbringen von Anpralldämpfern im Portalbereich von Tunneleinfahrten und im Anfangsbereich von Fahrbahnteilungen und Autobahnabfahrten.

Folgende Abschnitte wurden 2015 intensiv gecheckt
A 1 Enns Ost – Linz
A 1 Mondsee – Wallersee
A 2 Inzersdorf – Guntramsdorf
A 2 Aspang – Friedberg Pinggau
A 2 Sinabelkirchen – Gleisdorf West
A 6 Bruckneudorf – Staatsgr. Kittsee
A 9 Klaus – Windischgarsten
A 10 Spittal Millstätter See – Villach
A 12 Telfs Ost – Zams
A 12 Staatsgr. Hörbranz – Pfändertunnel
A 14 Feldkirch Frastanz – Bludenz Montafon
A 25 Haid – Wels
S 10 km 0 – km 2,2 (erstes Ausbaustück)

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AUTOBAHNEN- UND SCHNELLSTRASSEN-FINANZIERUNGS-AKTIENGESELLSCHAFT
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