ORF-Fernsehen im Jahr 2015: 35,3 Prozent Marktanteil für ORF-Sendergruppe

Wien (OTS) - Im Jahr 2015 hat der ORF u. a. mit großen Programmschwerpunkten wie jenem zu den Republiksjubiläen, dem Song Contest in Wien, den „Great Moments“ der Fernsehgeschichte in Österreich oder der umfangreichen Berichterstattung zu gleich drei Landtagswahlen seine unangefochtene Marktführerschaft prolongiert. Die Tagesreichweite lag im Schnitt bei 3,577 Millionen Zuseherinnen und Zusehern (d. h. die gesamte Sendergruppe erreichte täglich durchschnittlich zumindest 49,2 Prozent der österreichischen Fernsehzuschauer/innen). Die Wochenreichweite lag bei 80 Prozent (5,828 Millionen Zuseher/innen). Die ORF-Sendergruppe erreichte im Jahr 2015 35,3 Prozent Marktanteil. ORF eins erreichte in diesem Zeitraum 2,006 Millionen Zuseherinnen und Zuseher bei 11,8 Prozent Marktanteil, ORF 2 erreichte 2,733 Millionen Zuseherinnen und Zuseher bei 21,3 Prozent Marktanteil. Insgesamt erreichten ORF eins und ORF 2 zusammen im Jahr 2015 einen Marktanteil von 33,2 Prozent. In der wichtigen Programm-Kernzone 17.00 bis 23.00 Uhr lag das ORF-Fernsehen in diesem Zeitraum bei 40,9 Prozent Marktanteil.

ORF-Generaldirektor Dr. Alexander Wrabetz zieht eine entsprechend positive Jahresbilanz: „Der Jahresmarktanteil der ORF-Sendergruppe ist im Vergleich zu 2014 mit 35,3 Prozent und einem Zuwachs von 0,1 Prozentpunkten sehr stabil – und das in einem Jahr, in dem die Konkurrenz weiterhin deutlich zugenommen hat. Durchschnittlich können die Österreicherinnen und Österreicher heute bereits 105 TV-Sender und damit mehr denn je empfangen.
Überaus erfreulich ist auch die signifikante Marktanteilssteigerung von ORF 2, die insbesondere auch mit seinem intensiv genutzten Informationsangebot erreicht wurde, und von ORF III mit seinem umfassenden Kulturangebot. ORF eins hat mit Highlights wie dem Song Contest, Live-Sport und vielbeachteten Eigenproduktionen wie ,Vorstadtweiber‘ oder den Landkrimis zum Teil über die Grenzen hinaus gepunktet und ist einmal mehr mit Abstand Marktführer in der jungen Zielgruppe 12-49 Jahre. Zu der starken linearen Nutzung sind noch die Rekordwerte für die nonlineare Nutzung in der TVthek hinzuzuzählen. Die Marktführerschaft war damit 2015 ebenso deutlich wie evident – die besten Voraussetzungen für ein tolles TV-Jahr 2016 sind damit gegeben.“

Im Dezember 2015 erreichten die ORF-TV-Programmangebote einen Marktanteil von 34,8 Prozent. In diesem Zeitraum sahen die ORF-Programme pro Tag durchschnittlich 3,541 Millionen Seherinnen und Seher, das entspricht 48,7 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung. ORF eins kam dabei auf 2,088 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer pro Tag und 13,1 Prozent Marktanteil, ORF 2 auf 2,664 Millionen und auf 19,8 Prozent Marktanteil. In der nutzungsintensivsten Kernzone (17.00 bis 23.00 Uhr) erreichte das ORF-Fernsehen in diesem Monat 39,9 Marktanteil.

Spartensender ORF III und ORF SPORT + etabliert

Höchst erfolgreich verlief das dritte komplette Sendejahr der beiden ORF-Spartensender ORF III Kultur und Information und ORF SPORT +. Die technische Reichweite von ORF III liegt mittlerweile bei 95 Prozent, jene von ORF SPORT + ist von zehn Prozent am Starttag mittlerweile auf mehr als 84 Prozent gestiegen. Die durchschnittliche Tagesreichweite von ORF III lag im Jahr 2015 bereits bei 544.000, jene von ORF SPORT + bei 203.000.

ORF-Online-Video-Angebot so erfolgreich wie noch nie: 20,4 Millionen Online-Video-Abrufe pro Monat im ORF.at-Netzwerk

Die Live-Streams und Video-on-Demand-Angebote des ORF im Internet wurden vom Publikum im Jahr 2015 so intensiv genutzt wie nie zuvor:
Pro Monat durchschnittlich 20,4 Millionen Video-Abrufe (live und on demand) im gesamten ORF.at-Netzwerk (ORF-TVthek sowie Video-Angebote auf anderen Seiten wie sport.ORF.at, iptv.ORF.at, news.ORF.at, Spezialsites zu TV-Events etc.) bedeuten einen neuen Rekordwert.

Topmonat des Jahres 2015 und gleichzeitig auch zweitstärkster Monat seit dem Launch der ORF-TVthek insgesamt war der November mit 23,2 Millionen Video-Abrufen im gesamten ORF.at-Netzwerk. Auch in den Monaten September und Oktober 2015 wurden jeweils mehr als 23 Millionen Video-Abrufe verzeichnet. Der Dezember 2015 war mit 20,4 Millionen Video-Abrufen ebenfalls ein starker Monat.

Die Topsendung des Jahres 2015 im Online-Video-on-Demand-Angebot des ORF waren das „Sommergespräch“ vom 17. August mit FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache mit 664.185 Video-on-Demand-Abrufen, gefolgt vom Finale des „Eurovision Song Contest 2015“ (23. Mai 2015, 609.841 Abrufe) und der Diskussion der Spitzenkandidaten zur Wiener Landtagswahl (5. Oktober 2015, 578.366 Abrufe).

Top-Reichweiten 2015:

Das Finale des Song Contests in Wien, der WM-Kombislalom der Damen in Vail und „Bundesland heute“ waren die drei meistgesehenen ORF-Sendungen des Jahres 2015. In den Top 10 platzierten sich mit dem Tournee-Springen in Bischofshofen, zwei Ski-WM-Bewerben, den Slalom-Klassikern von Schladming und Kitzbühel und dem Fußball-EM-Qualifikationsspiel Schweden – Österreich gleich sechs weitere Sportübertragungen.

Die Reichweiten-Top-10 im Detail:

„ESC 2015: Finale – Das Voting“ (23. Mai)
1,678 Millionen Zuschauer, 72 Prozent Marktanteil

„Ski-WM: Kombination der Damen, Slalom“ (9. Februar)
1,639 Millionen Zuschauer, 59 Prozent Marktanteil

„Bundesland heute“ (11. Oktober)
1,604 Millionen Zuschauer, 59 Prozent Marktanteil

„Skispringen Bischofshofen, Nachbericht“ (6. Jänner)
1,587 Millionen Zuschauer, 60 Prozent Marktanteil

„Zeit im Bild“ (11. Oktober)
1,562 Millionen Zuschauer, 53 Prozent Marktanteil

„Slalom der Herren, Schladming, 2. DG“ (27. Jänner)
1,513 Millionen Zuschauer, 48 Prozent Marktanteil

„Fußball-EM-Qualifikation: Schweden – Österreich, 2. HZ“ (8. September)
1,457 Millionen Zuschauer, 53 Prozent Marktanteil

„Ski-WM: Riesenslalom der Herren, 2. DG“ (13. Februar)
1,415 Millionen Zuschauer, 56 Prozent Marktanteil

„Slalom der Herren, Kitzbühel, 2. DG“ (25. Jänner)
1,398 Millionen Zuschauer, 68 Prozent Marktanteil

„Ski-WM: Riesenslalom der Damen, 2. DG“ (12. Februar)
1,392 Millionen Zuschauer, 50 Prozent Marktanteil

Programm mit Mehrwert: „Bewusst gesund“ und „Mutter Erde“-Initiativen, Schwerpunkt Republiksjubiläen

Unter dem Motto „Bewusst gesund – Wie süchtig ist Österreich?“ widmete sich der ORF vom 21. bis 27. März mit seiner gesamten Medienvielfalt den Themen Abhängigkeit und Suchtverhalten. Ziel der ORF-Initiative war es, Ursachen und Entstehen von Süchten aufzuzeigen, neueste Therapiemöglichkeiten zum Ausstieg vorzustellen und Hilfestellung beim Umgang mit Suchterkrankungen zu geben. Insgesamt erreichten allein die zahlreichen TV-Sendungen 3,3 Millionen Zuseherinnen und Zuseher, das entspricht einem weitesten Seherkreis von 45 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Die höchste Reichweite erzielte dabei einmal mehr „Stöckl live“ am 24. März mit bis zu 580.000 Seherinnen und Sehern; im Schnitt verfolgten 489.000 (18 Prozent Marktanteil) die Sendung.

190 Programmstunden zwischen April und Juni im ORF-Fernsehen und -Radio, darunter sieben TV-Live-Übertragungen, rund 20 Doku-Premieren, kulturelle Highlights wie das „Fest der Freude“, ausführliche Beiträge der Landesstudios, zahlreiche „Zeit-Zeugnisse“ in Österreich 1 und ein großer Themenschwerpunkt in der ORF-TVthek:
„Österreich ist frei!“, der Schwerpunkt zu den Republiksjubiläen 70 Jahre Kriegsende in Europa und 60 Jahre Staatsvertrag war einer der größten der ORF-Historie. 4,5 Millionen Österreicherinnen und Österreicher (weitester Seherkreis), das sind 62 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren haben den Zeitgeschichte-Schwerpunkt im ORF gesehen. Besonders erfreulich: Mit einem weitesten Seherkreis von 1,9 Millionen in der Zielgruppe E-49 Jahre bzw. 578.000 bei E-29 Jahre wurden mit dem ORF-Zeitgeschichte-Schwerpunkt 46 bzw. 33 Prozent der jungen, heimischen Fernsehzuseherinnen und -zuseher erreicht.

Der ORF präsentierte vom 20. bis 26. Juni seinen trimedialen MUTTER ERDE-Themenschwerpunkt rund um die Bienen, der vom Publikum sehr gut genutzt wurde: Allein die zahlreichen TV-Sendungen, die das Thema Bienen aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchteten, erreichten insgesamt 4,1 Millionen Österreicherinnen und Österreicher (weitester Seherkreis) – das entspricht 57 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Die meistgesehene TV-Sendung des Programmschwerpunkts war Kurt Mündls „Universum“-Dokumentation „Hummeln – Bienen im Pelz“:
Durchschnittlich erreichte der international mehrfach ausgezeichnete Naturfilm am 23. Juni 842.000 „Universum“-Fans bei 32 Prozent Marktanteil (Spitzenwert: 889.000) und war damit nach den „Schönbrunner Tiergeschichten“ mit 852.000 Seherinnen und Sehern (2013) die erfolgreichste 45-minütige „Universum“-Ausgabe seit 2008.

Im Rahmen der „Bewusst gesund“-Initiative „Endlich schmerzfrei“ informierte der ORF vom 19. bis 25. September mit seiner gesamten Medienvielfalt gemeinsam mit Schmerzexperten über neueste Erkenntnisse zur Ursache von Schmerzen, zu Therapiemöglichkeiten und Hilfestellung für Schmerzpatienten und Angehörige. Insgesamt erreichten allein die zahlreichen TV-Sendungen rund drei Millionen Zuseherinnen und Zuseher, das entspricht einem weitesten Seherkreis von 42 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren. Die höchsten Reichweiten erzielten dabei „Thema“ am 21. September mit durchschnittlich 667.000 Seherinnen und Sehern bei 26 Prozent Marktanteil und „Stöckl live“ am 22. September mit durchschnittlich 407.000 Zuschauerinnen und Zuschauern bei 15 Prozent Marktanteil.

Info-Schwerpunkte und Magazine: vier Landtagswahlen, „Sommergespräche“ der Rekorde und das Thema Flüchtlinge

Reichweitenrekorde gab es am 22. Jänner für die ORF-Formate „Am Schauplatz Gericht“ und „Eco“: Bis zu 854.000 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten die „Am Schauplatz Gericht“-Reportage „Ein Dorf im ,Ausnahmezustand‘“ über eine Kontroverse rund um einen der einst angesehensten Bauernhöfe in der niederösterreichischen Gemeinde Randegg. Durchschnittlich waren 768.000 Zuseherinnen und Zuseher (28 Prozent Marktanteil) mit dabei. Damit erreichte das Format die höchste Reichweite seit 31. Juli 2006. Einen Rekordwert gab es auch für das ORF-Wirtschaftsmagazin „Eco“: Die Ausgabe vom 22. Jänner war mit durchschnittlich 461.000 Seherinnen und Sehern (26 Prozent Marktanteil) die reichweitenstärkste seit Jänner 2007, 2. Juli wurde mit 30 Prozent Marktanteil ein Bestwert seit 2008 erzielt.

Die Jubiläumssendung zu 20 Jahre „Am Schauplatz“ erreichte am 26. März mit bis zu 773.000 Zuschauerinnen und Zuschauern und im Schnitt 722.000 bei 27 Prozent den zweithöchsten Wert in der Sendungsgeschichte. Die „Am Schauplatz“-Reportage „Letzter Halt Praterstern“ am 9. Juli erreichte mit 28 Prozent den höchsten MA seit 2010.

Apropos Jubiläum: Bereits die „Jubiläumsshow“ zu „20 Jahre Thema“ hatte am 23. März mit bis zu 891.000 Zuschauern (im Schnitt 830.000 bei 28 Prozent Marktanteil) einen Topwert erzielt. Reguläre Ausgaben:
mit 800.000 Zuseher/innen (30 Prozent MA) war die Ausgabe vom 29. Juni mit dem Exklusivinterview mit der Frau des Amokfahrers von Graz – abgesehen von der Ausgabe nach dem Song Contest 2014 mit dem Bericht über Conchita Wurst – die meistgesehene Ausgabe seit 2012. „Thema“ am 20. Juli erreichte mit 33 Prozent den besten Marktanteil seit 2010.

Reichweitenrekord auch für Maggie Entenfellners ORF-2-Magazin „Zurück zur Natur“: Mit durchschnittlich 519.000 Zuschauerinnen und Zuschauern (Spitze: 587.000) erzielte „Zurück zur Natur“ im Virgental am 11. Jänner die beste Reichweite in der Sendungsgeschichte. Mit 28 Prozent Marktanteil wurde auch der zweitbeste Marktanteil seit Beginn von „Zurück zur Natur“ erreicht.
Das Wissenschaftsmagazin „Newton“ schaffte am 25. April zum Thema Neuentwicklungen in der Medienwelt 31 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe 12-29 Jahre und damit den bisherigen Höchstwert.

Zum Auftakt des Landtagswahljahres 2015 mit gleich vier Landtagswahlen berichtete der ORF über die Urnengänge in der Steiermark und im Burgenland umfassend und bundesweit in allen seinen Medien. Allein ORF 2 berichtete (unterbrochen nur von einem „Tatort“) von 15.50 Uhr bis zu „IM ZENTRUM“ um 22.15 Uhr. Insgesamt erreichte die ORF-Landtagswahlberichterstattung 2,7 Millionen Zuseherinnen und Zuseher (weitester Seherkreis), das entspricht 37 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren. Den Topwert der Sondersendungen erreichte die „ZiB 2 spezial“ um 21.50 Uhr in ORF 2 mit bis zu 730.000 Zuschauerinnen und Zuschauern bei 26 Prozent Marktanteil. Das anschließende „IM ZENTRUM“ zu möglichen Auswirkungen der Wahl auf Bundesebene sahen bis zu 513.000 bei 25 Prozent Marktanteil.

„Bewusst gesund“ schaffte am 20. Juni mit 330.000 Zuschauern bei 30 Prozent Marktanteil ebenso einen Marktanteils-Rekordwert (seit 2013) wie „Bürgeranwalt“ (ebenfalls am 20. Juni) mit 418.000 Zuschauern bei 36 Prozent MA (seit 2008).

Die vom ORF am 28. Juni österreichweit übertragene Gedenkveranstaltung „Graz trauert“ sahen 318.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei 26 Prozent Marktanteil. Die Dokumentation von Andreas Novak zum Ableben von Gerd Bacher, ebenfalls am 28. Juni, erreichte 275.000 Zuseher bei 14 Prozent Marktanteil.

Mit der 98. Ausgabe ihrer Sendung gelang Barbara Stöckl am 11. Juni ein Rekord: Mit 258.000 Zuschauerinnen und Zuschauern (Spitze 282.000) bei 23 Prozent Marktanteil erreichte die Sendung die besten Werte (Reichweite und Marktanteil) seit Sendestart. Gäste waren Otto Schenk und Michael Niavarani.

Rekord für die „Weltjournal“-Städteporträt-Serie: Mit bis zu 484.000 Seherinnen und Sehern und einer durchschnittlichen Reichweite von 460.000 bei 27 Prozent Marktanteil war die Reportage „Mein Bagdad“ des langjährigen Kriegsreporters und Buchautors Fritz Orter am 8. Juli nicht nur das bisher reichweiten- und marktanteilsstärkste Städteporträt, sondern auch die erfolgreichste „Weltjournal“-Ausgabe seit Jänner 2012.

Es waren die bisher erfolgreichsten „Sommergespräche“ im ORF: Gleich vier der sechs „Sommergespräche“ schafften es im Gesamtranking unter die Top 10, die Talks mit Frank Stronach bzw. Heinz-Christian Strache kamen jeweils auf Rekordwerte. Insgesamt erreichten die traditionellen Gesprächsrunden, die heuer erstmals von Hans Bürger geführt wurden, 2,9 Millionen Österreicherinnen und Österreicher (weitester Seherkreis), das entspricht 41 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Im Schnitt sahen 752.000 Zuseherinnen und Zuseher bei 30 Prozent Marktanteil die sechs Ausgaben, in der jungen Zielgruppe 12-49 Jahre lag der Marktanteil bei 17 Prozent.

Über die Landtagswahl in Oberösterreich (am 27. September) berichtete der ORF umfassend und bundesweit in allen seinen Medien. Allein ORF 2 informierte zwischen 15.55 Uhr (erste „Wahl 15“-Sendung) und 22.15 Uhr („IM ZENTRUM spezial“) knapp fünf Stunden lang. Insgesamt erreichte die ORF-Landtagswahlberichterstattung 2,716 Millionen Zuseherinnen und Zuseher (weitester Seherkreis), das entspricht 37 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren. Den Topwert der Sondersendungen erreichte die „Zeit im Bild“ um 19.30 Uhr mit 1,3 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern bei 52 Prozent Marktanteil. Aber auch die „ZiB 2 spezial“ um 21.50 Uhr in ORF 2 mit bis zu 819.000 Zuschauerinnen und Zuschauern bei 31 Prozent Marktanteil und das anschließende „IM ZENTRUM“ zu möglichen Auswirkungen der Wahl auf Bundesebene mit bis zu 604.000 bei 32 Prozent Marktanteil (Spitze seit Mai 2014) erreichten Topwerte. 32 Prozent MA bedeuten nach der Ausgabe zum Song-Contest-Sieg im Vorjahr mit ebenfalls 32 Prozent MA den höchsten Marktanteil seit 2008.

Großes Publikumsinteresse erzielte am 15. September der große „Österreich-Report“ (bei dem erstmals die ORF-Plattform „HELFEN. WIE WIR.“ vorgestellt wurde) zum Thema „Flüchtlinge in Österreich“. Durchschnittlich 639.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei 24 Prozent Marktanteil (17 Prozent in der Zielgruppe 12-49 Jahre) sahen um 20.15 Uhr in ORF 2 die von Susanne Schnabl präsentierte Sendung, in der anhand von übersichtlich aufbereiteten Fakten, interaktiven Grafiken und Reportagen die wichtigsten Fragen behandelt wurden, die sich die österreichische Bevölkerung zur Flüchtlingssituation stellt. In ausführlichen Studiointerviews kamen u. a. Bundeskanzler Werner Faymann, der Flüchtlingskoordinator der Bundesregierung, Christian Konrad, sowie Bevölkerungsexperte Heinz Fassmann zu Wort.

Den „Runden Tisch“ zum Thema „Soldaten an die Grenze – Hilfe oder Abschreckung?“ mit den Klubobleuten der Parlamentsparteien sahen am 14. September durchschnittlich 698.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei 43 Prozent Marktanteil, das ist der Reichweiten-Topwert seit dem Jahr 2008 und Marktanteils-Höchstwert seit 2007.
Die „ZiB 2“ davor erreichte mit 38 Prozent Marktanteil (bei 832.000 Zuseherinnen und Zusehern) den höchsten Wert seit August 2014. „ZiB 2“ vom 17. August mit 857.000 die beste Reichweite für eine reguläre Sendung seit 2013.

Der „dok.film: Die verrückte Welt der Ute Bock“ kam am 20. September auf 22 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe 12-29 Jahre – der Topwert seit dem Jahr 2012 (bzw. zweitbester MA für einen „dok.film“ seit Start). „kreuz und quer“ schaffte mit der Doku „Kolaric’ Erben – Die Tschuschenkinder von einst“ mit 22 Prozent Marktanteil am 29. September den Bestwert seit 2011. Mit der Reportage „Österreich für Anfänger: Horn und seine Flüchtlinge“ schaffte „kreuz und quer“ am 29. September mit 286.000 bei 20 Prozent MA die beste Reichweite seit 2012.

Die TV-„Diskussion der Spitzenkandidaten“ zur Wien-Wahl im ORF brachte am 5. Oktober die erwartete Topreichweite: Bis zu 1,055 Millionen Seherinnen und Seher waren via ORF 2 live dabei, durchschnittlich wollten sich 978.000 bei 34 Prozent Marktanteil (25 Prozent in der Zielgruppe 12-49 Jahre) die einzige Fernseh-Konfrontation aller Spitzenkandidatinnen und -kandidaten im Vorfeld der Wahl nicht entgehen lassen. Gemeinsam mit der auch in ORF III live übertragenen Diskussionsrunde samt anschließender Journalistenrunde in einem „60 Minuten.Politik spezial“ sowie der „ZiB 2“ verfolgten insgesamt 1,967 Millionen Seherinnen und Seher den Höhepunkt im Wahlkampf live im ORF, das entspricht einem weitesten Seherkreis von 27 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren.

Über die Landtagswahl am 11. Oktober in Wien berichtete der ORF umfassend und bundesweit in allen seinen Medien. Allein ORF 2 berichtete zwischen 16.45 Uhr (erste „Wahl 15“-Sendung) und 22.20 Uhr („Runder Tisch“) rund sechs Stunden lang durchgehend live. Insgesamt erreichte die ORF-Landtagswahlberichterstattung 3,8 Millionen Zuseherinnen und Zuseher (weitester Seherkreis), das entspricht 52 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab zwölf Jahren. Die „Zeit im Bild“ um 19.30 Uhr erreichte mit 1,562 Millionen Sehern bei 53 Prozent MA die beste Reichweite seit der Nationalratswahl 2013.

Aus Anlass der Flüchtlingskrise stießen die aktuellen Sendungen und Magazine auf besonders hohes Publikumsinteresse: Das „Bürgerforum“ mit Peter Resetarits am 24. November zum Thema „Flüchtlinge – Kein Ende in Sicht?“ erreichte mit 935.000 Zuschauerinnen und Zuschauern (Spitze: 1,109 Millionen) bei 32 Prozent Marktanteil den Topwert aller 15 bisherigen Ausgaben.
Das „WELTjournal +“ am 18. November zum Thema „Terror global: das Netz der Dschihadisten“ erreichte mit 275.000 Zuschauerinnen und Zuschauern bei 24 Prozent Marktanteil den bisher höchsten Marktanteil und die zweithöchste Reichweite der Reportage-Reihe. Den „Report“ am 10. November sahen 612.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei 24 Prozent Marktanteil – das bedeutet Rang drei im Reichweitenranking und Platz eins im Ranking der Marktanteile seit fünf Jahren.
Die „Am Schauplatz“-Reportage über die Flüchtlingssituation in „Spielfeld“ am 19. November erreichte mit 711.000 Zuschauerinnen und Zuschauern bei 27 Prozent Marktanteil die dritthöchste Reichweite seit 15 Jahren.

Hochglanzdokus von „DOKeins“ bis „Universum“

Die Doku „Katharina die Große“ (235.000 Zuschauerinnen und Zuschauern) am 17. Juli und „Österreich in Farbe – Die Besatzungszeit“ (mit 225.000 Zuschauerinnen und Zuschauern) am 23. Oktober erreichten mit jeweils 19 Prozent Marktanteil die besten Werte am Freitag-Spätabend-Sendeplatz seit dem Start der „Universum History“-Reihe. Einen Topwert schaffte auch „Universum History:
Carnuntum – Stadt der Gladiatoren“ am 22. Dezember mit 322.000 Zuschauern bei 11 Prozent Marktanteil.

Mit gleich drei Eigenproduktionen begeisterte „Universum“ im Oktober sein Publikum: Manfred Christs „Expedition ins Schilf – Nationalpark Neusiedler See“ am 13. Oktober erreichte 703.000 Naturfilm-Fans bei 24 Prozent Marktanteil, Franz Hafners „Ötscher – Im Reich des sanften Riesen“ am 20. Oktober bis zu 862.000 (im Schnitt 817.000 bei 28 Prozent Marktanteil) und Thomas Rilks „Wiener Wildnis – Die Rückkehr der Biber“ am 27. Oktober 528.000 bei 18 Prozent Marktanteil.

Der „DOKeins“-Film „Settele und die 10 Verbote – Die Lust, alles zu regeln“ machte am 11. November offenbar auch Lust aufs Zuschauen: Mit bis zu 490.000 Zuseherinnen und Zusehern bei durchschnittlich 451.000 und 17 Prozent Marktanteil (je 22 Prozent in den jungen Zielgruppen) erreichte Hanno Settele „DOKeins“-Rekord sowohl bei Reichweite als auch Marktanteil.

Mit „Tirol – Geteilte Heimat“ startete am 29. Dezember die neunteilige „Universum History“-Zeitgeschichtereihe „Unser Österreich“, die erstmals die facettenreiche Geschichte von Österreichs Bundesländern im 20. Jahrhundert in den Mittelpunkt rückt. Davor stand die „Universum“-Premiere „Dolomiten – Sagenhaftes Juwel der Alpen“ auf dem ORF-2-Programm. Insgesamt 1,068 Millionen ORF-2-Seherinnen und -Seher bzw. 15 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren (weitester Seherkreis) waren bei diesem Tirol-Abend abseits touristischer Klischees mit dabei. Bis zu 547.000 und im Schnitt 530.000 Zuseherinnen und Zuseher ließen sich die „Universum History“-Doku von ORF-Dokumentarist und „Tirol Heute“-Moderator Georg Laich und Ernst Gossner („Der stille Berg“) nicht entgehen. Der Marktanteil 12+ lag bei 19 Prozent.

Super-Sportjahr 2015

Gleich zwei Wintersport-Großereignisse gingen am 25. Jänner zu Ende – und das vor einem Millionenpublikum im ORF: Den entscheidenden Durchgang beim Slalom in Kitzbühel sahen bis zu 1,523 Millionen Fans via ORF eins, mit im Schnitt 1,398 Millionen bei 68 Prozent Marktanteil (60 bzw. 64 Prozent in den jungen Zielgruppen 12-49 bzw. 12-29 Jahre) war dies der höchste Wert für das Rennen am Ganslernhang seit 2006. Insgesamt ließen sich das 75. lange Kitz-Wochenende 3,612 Millionen Skifans (weitester Seherkreis), das sind 50 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung, im ORF nicht entgehen.
Am 25. Jänner endete auch die Snowboard- und Freestyle-WM am Kreischberg höchst erfolgreich: Bis zu 491.000 Zuschauerinnen und Zuschauer verfolgten das Spektakel in ORF eins, im Schnitt waren 394.000 bei 25 Prozent Marktanteil (23 bzw. 28 Prozent in den jungen Zielgruppen) mit dabei. Damit wurde auch der WM-Topwert erzielt. Insgesamt sahen die WM-Übertragungen des Host-Broadcasters ORF in ORF eins und ORF SPORT + 2,997 Millionen Snowboard- und Freestyle-Fans (weitester Seherkreis), das sind 41 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung.

Die ÖSV-Adler erwiesen sich einmal mehr bei der Vierschanzentournee als Überflieger – und die Zuseherinnen und Zuseher ließen sich via ORF eins vom Adler-Fieber anstecken: Mit bis zu 1,651 Millionen Zuschauern bei der Entscheidung in Bischofshofen (im Schnitt waren 1,480 Millionen bei 59 Prozent Marktanteil im zweiten Durchgang live dabei – 52 bzw. 50 Prozent in den jungen Zielgruppen) verfehlten Kraft und Co. den absoluten Tournee-Rekord des Vorjahres nur ganz knapp. Bischofshofen 2015 war damit dennoch das zweitmeistgesehene Tournee-Springen seit Beginn der elektronischen Reichweitenmessung und liegt im All-Time-Skisprung-Ranking seit Olympia 2002 auf Platz drei.
Die aktuelle Tournee verfolgten durchschnittlich 997.000 Zuschauerinnen und Zuschauern (durchschnittlich 50 Prozent Marktanteil). Insgesamt erreichte die heurige Vierschanzentournee 4,049 Millionen Zuseherinnen und Zuseher (weitester Seherkreis), das sind 56 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren.

Die Ski-WM in Vail/Beaver Creek war nicht nur für die ÖSV-Athletinnen und -Athleten, sondern auch für den ORF ein voller Erfolg: 5,528 Millionen Österreicherinnen und Österreicher (weitester Seherkreis), das entspricht 76 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren, waren bei zumindest einer der ORF-TV-Übertragungen live dabei. Damit waren es in Summe knapp mehr als vor zwei Jahren bei der Heim-WM in Schladming (5,230 Millionen oder 73 Prozent).
Bis zu 1,632 Millionen Zuseherinnen und Zuseher sahen die ORF-Live-Übertragung des Herren-Slaloms (15. Februar). Im Schnitt waren 1,378 Millionen Sportfans bei 59 Prozent Marktanteil (56 bzw. 54 Prozent in den jungen Zielgruppen) beim entscheidenden zweiten Durchgang ab 22.30 Uhr via ORF eins live dabei. Bereits Durchgang eins hatte um 18.15 Uhr im Schnitt 1,236 Millionen bei 47 Prozent Marktanteil (44 bzw. 43 Prozent in den jungen Zielgruppen) erreicht. Die WM-Schlussfeier um 23.50 Uhr ließen sich bis zu 319.000 Zuschauerinnen und Zuschauer nicht entgehen.

Für Österreich durchaus erfolgreich ging die nordische Ski-WM in Falun am 1. März zu Ende. Insgesamt 3,563 Millionen Wintersportfans (weitester Seherkreis), das sind 49 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung, ließen sich die insgesamt mehr als 41-stündigen ORF-Übertragungen nicht entgehen. Reichweitenspitzenreiter waren dabei die nordischen Kombinierer beim Mannschaftsspringen am 28. Februar mit 645.000 bei 31 Prozent Marktanteil (26 bzw. 25 Prozent in den Zielgruppen 12-49 bzw. 12-29 Jahre).

Das insgesamt 18-stündige Grand-Prix-Wochenende von Spielberg ließ sich im ORF ein Millionenpublikum nicht entgehen: 2,046 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (weitester Seherkreis) waren vom 18. bis 21. Juni via ORF eins live dabei, das sind 28 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Die gesamte Spielberg-Berichterstattung in der GP-Woche verfolgten in ORF eins und ORF 2 insgesamt 2,844 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer, das sind 39 Prozent der TV-Bevölkerung.
Das Rennen am Sonntag, dem 21. Juni, sahen, zusätzlich zu den knapp 100.000 Zuschauerinnen und Zuschauern in Spielberg, in ORF eins bis zu 778.000 Motorsportfans, im Schnitt waren es 747.000 bei 52 Prozent Marktanteil (47 bzw. 42 Prozent in den Zielgruppen 12-49 bzw. 12-29 Jahre). Damit schaffte der „Große Preis von Österreich 2015“ den Topwert für ein Formel-1-Rennen im ORF seit dem GP von Brasilien 2012.

Es war ein historischer Fußballabend, der nicht nur dem Nationalteam den Gruppensieg und die Qualifikation für die EURO 2016 in Frankreich brachte, sondern dem ORF eine Rekordquote: Bis zu 1,655 Millionen ließen sich am 8. September die zweite Halbzeit von Schweden – Österreich nicht entgehen, im Schnitt waren 1,457 Millionen bei 53 Prozent Marktanteil (56 bzw. 50 Prozent in den jungen Zielgruppen 12-49 bzw. 12-29) via ORF eins live dabei. Damit war das Match das meistgesehene Länderspiel (Qualifikation oder Testspiel) seit dem Jahr 2001. Lediglich die drei Österreich-Spiele bei der Heim-EURO 2008 in Wien erreichten ein noch größeres TV-Publikum.

Ein starkes (Festspiel-)Jahr für die ORF-TV-Kultur

Die Wiener Philharmoniker waren auch heuer traditionelle TV-Fixpunkte für Millionen von Österreicherinnen und Österreichern am ersten Fernsehtag des Jahres. Das erneut hochgelobte „Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker“, diesmal geleitet von Zubin Mehta, erreichte bis zu 1,170 Millionen Zuseherinnen und Zuseher (Spitzenwert des zweiten Teils) und erzielte 57 Prozent Marktanteil. Die durchschnittliche Reichweite des gesamten Konzerts, das heuer von ca. 90 Ländern rund um den Globus übernommen wurde, lag bei 1,019 Millionen und 57 Prozent Marktanteil. Im Schnitt sahen 1,092 Millionen Musikinteressierte den zweiten Teil des Neujahrskonzerts. Den von Felix Breisach gestalteten ORF-Film „Der Boulevard – Die Wiener Ringstraße 1865–2015“ sahen in der Konzertpause durchschnittlich 1.022.000 bei 60 Prozent Marktanteil.

Als Musikstadt von Welt hat sich Wien wieder einmal mit dem „Sommernachtskonzert der Wiener Philharmoniker“ von seiner besten Seite präsentiert und am 14. Mai, trotz durchwachsenen Wetters, mehr Menschen nach Schönbrunn gelockt denn je. Nach Veranstalterangaben wurde mit der zwölften Ausgabe des hochkarätigen Open-Air-Events, das erstmals auch die Wiener Festwochen eröffnete, ein Besucherrekord von gut 105.000 Gästen (rund 85.000 am Veranstaltungsgelände, gut 20.000 auf der Gloriette-Wiese) verzeichnet. Der ORF konnte diese erfreuliche Zahl deutlich vervielfachen und erreichte mit seiner Live-Übertragung in ORF 2 im Schnitt 415.000 Menschen (Spitzenwert 482.000), der Marktanteil lag bei 17 Prozent. Via 3sat genossen den Konzertabend aus Wien live-zeitversetzt durchschnittlich weitere 330.000 in Deutschland.

Für Lebensfreude pur steht die „Sommernachtsgala“, die seit 2007 alljährlich die Saison in Grafenegg eröffnet. Traditionell ist das Konzert am Wolkenturm auch Auftakt zum fulminanten ORF-Kultursommer, der heuer mit mehr als 300 Stunden Programm in Fernsehen und Radio für höchsten Kulturgenuss gesorgt hat. Am 19. Juni traten in Grafenegg hochkarätige Stars der Musikwelt auf – 287.000 Zuschauer wollten sich das via ORF 2 nicht entgehen lassen und damit so viele wie nie.

Großes Interesse an der „Turandot“-Neuinszenierung aus Bregenz: In Österreich hatte der Opernabend am 24. Juli via ORF 2 (in einer Backstage-Fassung) und in klassischer Ausstrahlung in 3sat sowie am 26. Juli via ORF III in Summe einen weitesten Seherkreis von 809.000 Personen, das entspricht 11 Prozent der TV-Bevölkerung 12+. Allein in ORF 2 waren bis zu 266.000 Menschen dabei, der Durchschnittswert lag bei 183.000 und 12 Prozent Marktanteil. Der weiteste Seherkreis inklusive Rahmenberichterstattung zu den 70. Bregenzer Festspielen lag sogar bei 1,3 Millionen, das entspricht 18 Prozent der TV-Bevölkerung 12+.
Die beiden Fassungen der ORF-Opernübertragung wurden auch in Deutschland und der Schweiz gut genutzt: Durchschnittlich konnten in den beiden Ländern mehr als eine halbe Million Zuseher/innen erreicht werden.

Top präsentierten sich im Juli die neuen liebevollen „dok.film“-Bezirksporträts aus der „Mein ...“-Reihe. „Mein Döbling“ am 19. Juli und „Meine Leopoldstadt“ am 26. Juli erreichten mit 310.000 bzw. 304.000 Zuseherinnen und Zusehern Platz eins und zwei im bisherigen Ranking. Mit im Schnitt 251.000 Zuschauern bei 19 Prozent Marktanteil sorgte die Bezirks-Doku-Reihe, die nunmehr auch Landeshauptstädte (Salzburg, Klagenfurt) und ihre Bewohner liebevoll porträtiert, auch im Sommer 2015 für Topwerte.

Zwei live übertragene Produktionen von den diesjährigen Salzburger Festspielen sorgten im August für Begeisterung bei Opern- und Musikfreunden: „Fidelio“ mit Jonas Kaufmann und Adrianne Pieczonka in den Hauptpartien bzw. Franz Welser-Möst am Dirigentenpult sahen am 13. August bis zu 292.000 Zuschauer (2. Akt) bei 15 Prozent Marktanteil (309.000 in der Pause). Riccardo Muti, Anne-Sophie Mutter und die Wiener Philharmoniker ließen sich am 16. August zu Mittag bis zu 189.000 bei durchschnittlich 14 Prozent Marktanteil nicht entgehen.

Elizabeth T. Spira, erfolgreich auch mit Staffel 19

Und wieder hat sie es bewiesen: Elizabeth T. Spira und ihre ORF-„Liebesg’schichten und Heiratssachen“ sind auch nach 19 Jahren ihres Bestehens ein Publikumshit. Die gesamte 19. Staffel erreichte durchschnittlich 905.000 bei einem Marktanteil von 36 Prozent – ein Topwert seit 2012!
Am 17. August feierte Spira mit durchschnittlich 1,096 Millionen Zuschauern den Reichweiten-Bestwert seit 2006, am 3. August mit durchschnittlich 40 Prozent MA den Bestwert seit 2012.

It was Showtime: „Great Moments“ rund um ESC in Wien, „Die große Chance der Chöre“ und „9 Plätze – 9 Schätze“

Einmal mehr ein Millionenpublikum schaffte die ORF-Opernball-Übertragung. Im Schnitt 1,057 Millionen bei 36 Prozent Marktanteil (23 Prozent bei E-49 Jahre) verfolgten am 12. Februar „Die Eröffnung“ ab 21.45 Uhr. „Das Fest“ ab 23.15 Uhr brachte es auf 619.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei 37 bzw. 21 Prozent Marktanteil. Die Interviews am „Red Carpet“ ließen sich um 21.10 Uhr im Schnitt 941.000 bei 32 bzw. 21 Prozent Marktanteil nicht entgehen, die Doku „Abenteuer Opernball“ um 20.15 Uhr sahen 715.000 Ball-Freunde bei 24 bzw. 15 Prozent Marktanteil.
Groß war auch das Interesse der TV-Zuschauer in Deutschland: Via 3sat sahen 1,13 Millionen „Die Eröffnung“ des Opernballs 2015, im Bayerischen Rundfunk waren es weitere 560.000.

Ein Millionenpublikum erspielte sich der „Villacher Fasching“ am 17. Februar: 1,186 Millionen Lei-Lei-Fans bei 40 Prozent Marktanteil ließen sich beim Höhepunkt des Faschings im ORF unterhalten. 1,015 Millionen bei 34 Prozent Marktanteil sahen am 14. Februar Teil 2 von „Narrisch guat“.

The Makemakes siegten mit „I Am Yours“ bei „Eurovision Song Contest – Wer singt für Österreich?“. Im Durchschnitt verfolgten 605.000 Musikfans am 13. März die Entscheidung der österreichischen Vorauswahl. (Marktanteil 26 Prozent, 32 Prozent in der Zielgruppe 12-49 Jahre). Groß war das Interesse bei den jungen Zuschauern mit 35 Prozent Marktanteil in der Zielgruppe 12-29 Jahre – beim weiblichen Teil dieser Zielgruppe waren es sogar 46 Prozent. Die Präsentation der Finalsongs von The Makemakes, Celina Ann, DAWA, Folkshilfe, Johann Sebastian Bass und Zoe wollten sich um 20.15 Uhr durchschnittlich 451.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei einem Marktanteil von 17 Prozent (23 Prozent in der Zielgruppe 12-49 Jahre, 25 Prozent bei den 12- bis 29-Jährigen) nicht entgehen lassen. In insgesamt vier Vorauswahlshows setzten sich The Makemakes gegen insgesamt 16 Musikacts durch. Die vier Shows erreichten insgesamt 2,5 Millionen Zuseherinnen und Zuseher (weitester Seherkreis) – das entspricht 35 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung 12+.

Der „Eurovision Song Contest 2015“ in Wien brach im Veranstaltersender ORF Rekorde: Bis zu 1,930 Millionen ESC-Fans ließen sich am 23. Mai die Präsentation der Songs (Nummer 1 bis 14) nicht entgehen, im Schnitt waren zu diesem Zeitpunkt 1,630 Millionen bei 52 Prozent Marktanteil (64 bzw. 67 Prozent Marktanteil in den Zielgruppen 12-49 bzw. 12-29 Jahre) via ORF eins live dabei. Die Songs 15 bis 27 wurden anschließend vor einem Publikum von im Schnitt 1,640 Millionen performt. Die Marktanteile dabei: 60 Prozent bei 12+ und je 66 Prozent in den jungen Zielgruppen. Das bedeutet ORF-Rekordwerte für die Songpräsentationen bei einem ESC überhaupt. Noch mehr Zuschauerinnen und Zuschauer im Schnitt erreichte das spannende Voting ab 23.40 Uhr, aus dem schließlich Schwedens Måns Zelmerlöw als Sieger hervorging. Zu diesem Zeitpunkt versammelten sich 1,678 Millionen Zuseher/innen bei 72 Prozent Marktanteil (76 bzw. 74 Prozent in den jungen Zielgruppen) vor den Fernsehgeräten – auch das bedeutet ESC-Rekord im ORF. Als unter dem Titel „Finale – Die Entscheidung“ schließlich der Sieger gekürt wurde, waren im Schnitt 1,547 Millionen bei 72 Prozent Marktanteil (74 bzw. 70 in den jungen Zielgruppen) weit nach Mitternacht via ORF eins mit dabei. Die „ZiB 24“ mit den ersten aktuellen Stimmungsberichten und Interviews (Conchita, Makemakes) aus der Stadthalle erreichte um 1.00 Uhr 710.000 Zuschauer/innen bei 57 Prozent Marktanteil (58 bzw. 64 Prozent in den jungen Zielgruppen).
In Summe sahen allein den finalen „Eurovision Song Contest“-Abend 3,2 Millionen Zuschauer/innen (weitester Seherkreis), das sind 44 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Mit den drei TV-Shows und der Rahmen-Berichterstattung zog der „Eurovision Song Contest“ im ORF-Fernsehen insgesamt 5,9 Millionen Zuschauer/innen (ebenfalls weitester Seherkreis) in seinen Bann, das sind 82 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren.
Topwerte erreichte dabei auch die zweiteilige Dokumentation „Eurovision Song Contest: Pop und Politik“ nach den beiden Semifinalshows mit im Schnitt bis zu 399.000 Zuschauern bei 29 Prozent Marktanteil (34 bzw. 30 Prozent in den jungen Zielgruppen).

„Piccanto“ nutzte seine „große Chance der Chöre“. Bis zu 793.000 Zuschauerinnen und Zuschauer wollten sich am 8. Mai das Live-Finale in ORF eins nicht entgehen lassen. „Die große Chance der Chöre – Das Finale“ erreichte durchschnittlich 629.000 Seher/innen und 26 Prozent Marktanteil, „Die große Chance der Chöre – Die Entscheidung“ durchschnittlich 689.000 und 35 Prozent Marktanteil. Besonders groß war das Interesse einmal mehr beim jungen Publikum: „Das Finale“ (20.15 Uhr) und „Die Entscheidung“ (22.40 Uhr) erzielten bei den 12-bis 29-Jährigen einen Marktanteil von 28 bzw. 33 Prozent. Bei den 12-bis 49-Jährigen waren es 30 bzw. 36 Prozent. Insgesamt waren beim Finalabend („Das Finale“ und „Die Entscheidung“) von „Die große Chance der Chöre“ 1,4 Millionen Menschen zumindest kurz dabei. Die vier Folgen des Spin-offs des ORF-Erfolgsformats – mit den zwei Castingshows, dem Halbfinale und dem Live-Finale – erreichten drei Millionen Zuseherinnen und Zuseher (weitester Seherkreis) – das entspricht 41 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung 12+.

Ein internationales Staraufgebot der Superlative und ein farbenfrohes Fest für das Leben – das sahen am 16. Mai insgesamt 1,444 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer (weitester Seherkreis) bei der Live-Übertragung vom Life Ball. Ab 20.15 Uhr stand der gesamte Abend von ORF eins ganz im Zeichen von Europas größtem Aids-und HIV-Charity-Event. „Die Eröffnung“ mit Alice Tumler verfolgten um 21.30 Uhr bis zu 530.000 und durchschnittlich 455.000 Seher/innen. Das ist die zweithöchste Reichweite seit dem Beginn der Live-Übertragungen vom Life Ball im ORF im Jahr 2007. Bei Erwachsenen 12+ und bei 12-49 erreichte dieser Teil jeweils 23 Prozent Marktanteil und bei der jungen Zielgruppe 12-29 20 Prozent.

Nach dem erfolgreichen Debüt im Vorjahr kürte Armin Assinger am 24. Oktober in der Hauptabendshow „9 Plätze – 9 Schätze“ gemeinsam mit bis zu 1,026 Millionen Zuschauerinnen und Zuschauern, Fanzonen-Host Barbara Karlich sowie neun „Bundesland heute“-Moderatorinnen und -Moderatoren und ebenso vielen Prominenten den Formarinsee und die Rote Wand in Vorarlberg zum schönsten und verborgensten Ort Österreichs. Damit tritt er die Nachfolge des Vorjahressiegers Grüner See (im steirischen Tragöß) an. Die Show verfolgten durchschnittlich 922.000 Zuschauerinnen und Zuschauer (35 Prozent Marktanteil). Danach wollten sich bis zu 430.000 Zuschauerinnen und Zuschauer Ausgabe zwei von „Heimat großer Töchter und Söhne“ nicht entgehen lassen. Die Sendung zum Abschluss des Bundesländerabends porträtierte neun Menschen aus den Bundesländern, die Großes geleistet haben – und erreichte dabei durchschnittlich 364.000 Seherinnen und Seher (19 Prozent Marktanteil). „9 Plätze – 9 Schätze – So schön ist Österreich“ tags darauf um 17.05 Uhr sahen im Schnitt 334.000 Zuschauer bei 20 Prozent Marktanteil.

Es war Auftakt für das „größte Quiz Europas“ – und Jörg Pilawa am 31. Oktober sein Spielleiter: „Spiel für Dein Land“ hieß es u. a. für Ursula Strauss – und bis zu 925.000 (im Schnitt 807.000 bei 34 Prozent Marktanteil) wollten mitspielen.

Der ORF feierte 60 Jahre Fernsehen mit dem „Great Moments“-Schwerpunkt – und insgesamt 5,2 Millionen (weitester Seherkreis) feierten mit. Somit verfolgten rund 72 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung zumindest kurz einen der knapp 220 TV-Programmpunkte des trimedialen ORF-Herbstevents. Am 20. November stand mit der „Great Moments“-Live-Show der abschließende Höhepunkt um 20.15 Uhr auf dem Programm von ORF eins. Bis zu 698.000 wollten sich die große TV-Jubiläumsparty nicht entgehen lassen. Im Durchschnitt sahen 586.000 (23 Prozent Marktanteil) die von Mirjam Weichselbraun und Andi Knoll moderierte Show. Groß war das Interesse einmal mehr beim jungen Publikum – mit 25 Prozent Marktanteil bei den 12- bis 49-Jährigen und 21 Prozent Marktanteil bei den 12- bis 29-Jährigen.
Auch die fünf „Great Moments“-Quiz-Ausgaben erreichten mit im Schnitt 594.000 Zuschauern bei 23 Prozent Marktanteil (26 bzw. 23 in den jungen Zielgruppen) Topwerte.

Anna Fenningers erste Schritte ohne Krücken, der coolste Ski-Seniorenclub des Landes und drei Heroes der heimischen Fußball-Nationalelf. Zudem weitere Stargäste, Geschichten und Momente, die Österreich bewegten – all das vereinte „2015 – Die Jahresrückblickshow“ mit Robert Kratky am 11. Dezember – und das vor 496.000 Zuschauern bei 20 Prozent Marktanteil (20 bzw. 22 in den jungen Zielgruppen 12-49 und 12-29).

Musikalische Höhepunkte

Mit volkstümlicher Musik und Schlager erfolgreich präsentierte sich ORF 2 im Juli mit der „Starnacht am Wörthersee“ am 18. Juli und 430.000 Zuschauerinnen und Zuschauern bei 24 Prozent Marktanteil. Noch mehr Musikfans wollten sich das „Wenn die Musi spielt – Jubiläums-Open-Air“ am 25. Juli nicht entgehen lassen – durchschnittlich waren 582.000 bei 27 Prozent Marktanteil live dabei.

Musik lag im September in der Luft: mit Helene Fischers „Farbenspiel“-Konzert am 5. September und – parallel zur EM-Qualifikation Österreich – Moldawien – 515.000 Zuschauerinnen und Zuschauern bei 19 Prozent Marktanteil, der „Stadlshow“ am 12. September und 531.000 Seherinnen und Sehern bei 22 Prozent Marktanteil und der „Starnacht aus der Wachau“ am 19. September mit 520.000 Musikfans bei 21 Prozent Marktanteil.

Im Herbst wurde gleich dreimal musikalisch aufgespielt: 643.000 Zuschauerinnen und Zuschauer bei 25 Prozent Marktanteil ließen sich am 17. Oktober „Klingendes Österreich“ (RW-stärkste Ausgabe des Jahres) nicht entgehen, 609.000 bei 25 Prozent Marktanteil wollten am 10. Oktober Florian Silbereisen und Gäste in „150 Jahre Schlager – Das große Fest zum Jubiläum“ sehen, und 530.000 Musikfreunde bei 21 Prozent Marktanteil folgten Franz Posch und der „Liabsten Weis“ am 3. Oktober nach Kals am Großglockner.

Wenn „Helene Fischer Weihnachten“ feiert – und das in der Wiener Hofburg am 3. Dezember, dann sind 650.000 Fischer-Fans bei 23 Prozent Marktanteil via ORF 2 live dabei. Am 25. Dezember ließen sich 609.000 bei 24 Prozent Marktanteil die „Helene Fischer Show 2015“ nicht entgehen.

Zum bereits zweiten Mal galt es am 19. Dezember „Zauberhafte Weihnacht im Land der stillen Nacht“ zu feiern. Harald Krassnitzer und Sonja Weissensteiner präsentieren einen weihnachtlichen TV-Abend aus Flachau – und 640.000 bei 24 Prozent Marktanteil wollten sich das nicht entgehen lassen.

Kaiserliche Comedy mit Stermann, Grisseman und einem Ochsen im Glas

Keine Ermüdungserscheinungen bei Grissemann & Stermann: „Willkommen Österreich“ schaffte am 31. März mit 27 Prozent Marktanteil (bei im Schnitt 393.000 Zuschauern) den zweitbesten Wert in der Sendungsgeschichte. Auch für Robert Palfrader alias Robert Heinrich I. war der März ein Wonnemonat: „Wir sind Kaiser“ erreichte am 20. März mit 548.000 Untertanen bei 21 Prozent Marktanteil (27 bzw. 28. Prozent in den jungen Zielgruppen) den Topwert seit dem Jahr 2012.

Die im Rahmen von „DIE.NACHT“ angesiedelte Doku-Reihe „Ochs im Glas“ erreichte im November mit 146.000 (3. November) bzw. 149.000 (24. November) Zuschauerinnen und Zuschauern bei 15 bzw. 14 Prozent Marktanteil (je 17 Prozent Marktanteil bei den 12- bis 49-Jährigen) die bisherigen Topwerte.

Ein echter TV-Klassiker ist längst „Was gibt es Neues?“ mit Oliver Baier und seinem Rateteam: Bis zu 461.000 Zuschauerinnen und Zuschauer wollten auch heuer mitraten, im Schnitt waren 346.000 bei 18 Prozent Marktanteil (20 bzw. 19 Prozent in den jungen Zielgruppen) am Freitagabend dabei.

Fiction made in Austria: Von den „Vorstadtweibern“ bis zu den Landkrimis

Längst Kult sind „Die Rosenheim-Cops“, die am 15. Oktober und am 22. Jänner mit jeweils 850.000 Zuschauerinnen und Zuschauern bei 32 bzw. 30 Prozent Marktanteil die meisten Zuschauerinnen und Zuschauer in ihrer Sendungsgeschichte hatten.
Bis zu 888.000 und durchschnittlich 848.000 Seherinnen und Seher besuchten Hans Sigl am 18. Februar in seiner „Bergdoktor“-Praxis. Damit erzielte die ORF/ZDF-Erfolgsserie nicht nur eine Topreichweite am neuen Mittwoch-Sendeplatz in der aktuellen achten Staffel, sondern sogar einen (sendeplatzunabhängigen) Reichweitenrekord seit September 1999, als Harald Krassnitzer als „Bergdoktor“ im Einsatz war. Der Marktanteil betrug 29 Prozent.

„Der Metzger und der Tote im Haifischbecken“ mit Robert Palfrader in der Titelrolle erreichte am 12. Februar im Schnitt 891.000 Zuseherinnen und Zuseher bei 30 Prozent Marktanteil (31 bzw. 26 Prozent in den Zielgruppen 12-49 bzw. 12-29 Jahre). Exakt genauso viele Zuseherinnen und Zuseher sahen auch die zweite Verfilmung von Thomas Raabs „Metzger“ – durchschnittlich 891.000 Seherinnen und Seher folgten Robert Palfrader am 19. Februar bei einem mörderisch-spannenden Klassentreffen und einer Spurensuche der etwas anderen Art. Der Marktanteil für „Der Metzger muss nachsitzen“ betrug 29 Prozent.(E-49: 25).

Insgesamt 3,3 Millionen Seherinnen und Seher bzw. 46 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren (weitester Seherkreis) eroberten ab 12. Jänner gemeinsam mit den ORF-„Vorstadtweibern“ in den zehn Folgen der ersten Staffel den Serienmontag in ORF eins. Bis zu 984.000 Seher (Folge fünf) gingen mit Gerti Drassl, Maria Köstlinger, Martina Ebm, Nina Proll und Adina Vetter auf Rachefeldzug und bescherten der ORF-Gesellschaftssatireserie damit die höchste Reichweite für ein fiktionales Programm am Montag seit 2004. Das Finale am 9. März ließen sich 875.000 VSW-Fans nicht entgehen (mit 39 Prozent bester MA bei E-49 bei der Finalfolge). Durchschnittlich erreichte die Staffel 858.000 Seher bei 28 Prozent Marktanteil. Erfolgreich waren die ORF-Quotenqueens auch beim jungen Publikum und erzielten einen Marktanteil von 36 Prozent bei den 12-bis 49-Jährigen und 31 Prozent bei den 12- bis 29-Jährigen.

Bis zu 1.074.000 und durchschnittlich 1.037.000 Seherinnen und Seher folgten Harald Krassnitzer und Adele Neuhauser, die am 8. März einen „Grenzfall“ ins Visier nahmen. Damit erzielte Rupert Hennings „Tatort“-Debüt einen Rekordwert seit der ORF-Premiere des Austrokrimis „Paradies“ im August 2014 bzw. viertbeste RW der vergangenen 15 Jahre oder – abgesehen von „Paradies“ der beste „Tatort“ seit 2004. Der Marktanteil lag bei 32 Prozent.

Bis zu 754.000 Zuschauerinnen und Zuschauer waren dabei, als Nora von Waldstätten und Matthias Koeberlin in „Die Toten vom Bodensee“ am 4. März einem „Familiengeheimnis“ auf die Spur kamen. Den zweiten Fall der ORF/ZDF-Reihe verfolgten durchschnittlich 746.000 Zuseherinnen und Zuseher (bei 26 Prozent Marktanteil, 12 Prozent in der Zielgruppe 12-49 Jahre).

Auf Anhieb ein Publikumshit war im April die ORF/ZDF-Heimatfilmreihe „Lena Lorenz“ über die von Patricia Aulitzky gespielte Berghebamme. Teil 2 („Zurück ins Leben“) am 15. April erreichte dabei mit 721.000 Zuseherinnen und Zusehern bei 28 Prozent Marktanteil (14 Prozent bei E-49) den Topwert.

Erfolgreicher Dienstbeginn für Julia Cencig! Insgesamt 3,040 Millionen Seherinnen und Seher bzw. 42 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren (weitester Seherkreis) verfolgten Julia Cencigs am 2. Juni beendete erste Staffel (13 Folgen) als „Soko Kitzbühel“-Kommissarin. Mit bis zu 813.000 und durchschnittlich 613.000 Sehern sowie einem Marktanteil von 23 Prozent verzeichnete das neue zusammengestellte Austrocop-Trio – Jakob Seeböck, Ferry Öllinger und Neo-Kommissarin Julia Cencig – einen erfolgreichen Dienstantritt in der beliebten ORF-eins-Serie.

Eine Frau, die sich an nichts und niemanden erinnert – aber Hunderttausende, denen sie lange im Gedächtnis bleiben wird: Bis zu 789.000 verfolgten am 28. Oktober das Schicksal von Ursula Strauss als „Meine fremde Frau“. Damit ist der Film der beste des Jahres auf dem Mittwoch-Sendeplatz. Im Schnitt waren 750.000 bei der ORF/ZDF-Koproduktion, bei der Lars Becker Regie führte und gemeinsam mit Bernhard Wutka auch für das Drehbuch verantwortlich zeichnet, dabei. Der Marktanteil des Familiendramas um eine mobile Krankenpflegerin, die sich nach einem Autounfall an nichts und niemanden – und so auch nicht an TV-Ehemann Harald Krassnitzer – erinnern kann, lag bei 27 Prozent.

Das ORF/ARD-Biopic „Dämmerung über Burma“ erreichte am 26. Oktober im Schnitt 639.000 Zuschauer bei 22 Prozent Marktanteil. Die nachfolgende Doku „Die himmlische Prinzessin“ zeigte die wahre Geschichte hinter der transkulturellen Beziehung – 470.000 bei 26 Prozent Marktanteil waren via ORF 2 dabei.

Ungebrochen hoch war im Oktober auch das Interesse an den Ermittlern der „Soko Donau“: Am 6. Oktober erreichte die ORF-Serie mit 714.000 Zuschauern bei 25 Prozent Marktanteil die beste Reichweite und den besten Marktanteil seit dem Jahr 2013.

Tobias Moretti in der Titelrolle von Wolfgang Murnbergers „Luis Trenker – Der schmale Grat der Wahrheit“ am 18. November sahen 682.000 Zuschauer/innen bei 25 Prozent Marktanteil, die „Universum History“-Doku „Luis Trenker – Ein Mann und seine Legenden“ erreichte am 20. November 246.000 bei 16 Prozent Marktanteil.

Insgesamt 3,1 Millionen ORF-eins-Seherinnen und -Seher bzw. 43 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren (weitester Seherkreis) gingen seit dem Start der ORF-Landkrimi-Reihe im Dezember 2014 bereits auf eine mörderisch spannende Tour quer durch Österreich. Nach Niederösterreich („Die Frau mit einem Schuh“), der Steiermark („Steirerblut“) und Vorarlberg („Alles Fleisch ist Gras“) im Dezember 2014 ging es heuer von Oberösterreich („Der Tote am Teich“, 3. Dezember) über das Burgenland („Kreuz des Südens“, 10. Dezember) bis nach Kärnten („Wenn du wüsstest, wie schön es hier ist“, 17. Dezember). Durchschnittlich folgten den drei 2015 ausgestrahlten Landkrimis 740.000 Seher/innen. Der Marktanteil lag bei 27 bzw. 23 Prozent beim jüngeren Publikum (E-49). Den Spitzenwert erzielten Josef Hader und Maria Hofstätter in Nikolaus Leytners „Der Tote am Teich“ mit bis zu 888.000 und durchschnittlich 840.000 Sehern bzw. einem Marktanteil von 29 und 26 Prozent (E-49).
Nach dem großen Erfolg der ersten beiden Filme ging der diesjährige mörderische Streifzug am 17. Dezember ebenso erfolgreich zu Ende: Bis zu 785.000 und durchschnittlich 729.000 Seher/innen folgten Gerhard Liebmann und Simon Hatzl im Süden Österreichs auf Spurensuche. Andreas Prochaskas Landkrimi erzielte einen Marktanteil von 27 bzw. 25 Prozent bei den 12- bis 49-Jährigen. Besonders beliebt war der Kärnten-Krimi im eigenen Bundesland: Rund die Hälfte aller Kärntnerinnen und Kärntner, die um 20.15 Uhr vor den Fernsehgeräten saßen, entschieden sich für den ORF-eins-Neunzigminüter.

Ein stimmgewaltiger Abend in ORF 2! Die ORF-Premiere von Wolfgang Murnbergers „Kleine große Stimme“ und die anschließende Dokumentation „Mehrstimmig. Die Wiener Sängerknaben“ bescherten dem ORF am 8. Dezember einen weiteren erfolgreichen TV-Abend. Bis zu 869.000 Zuschauerinnen und Zuschauer ließen sich um 20.15 Uhr die berührende Geschichte um ein Besatzungskind, das sich mit Hilfe der Wiener Sängerknaben auf die Suche nach seinem amerikanischen Vater begibt, nicht entgehen. Den Fernsehfilm mit Wainde Wane, David Rott, Miriam Stein und Karl Merkatz verfolgten durchschnittlich 816.000 Seher/innen (27 Prozent Marktanteil). Und auch die anschließende Dokumentation „Mehrstimmig. Die Wiener Sängerknaben“ lockte bis zu 544.000 Zuschauer/innen vor die TV-Geräte. Durchschnittlich tauchten 500.000 in Lukas Becks Doku in den Alltag der jungen Musiker ein.

Es war ein Hochglanzprodukt mit einem Starensemble, das auch international für Aufsehen sorgte – David Schalkos Achtteiler „Altes Geld“: Bis zu 757.000 Zuschauer (bei 26 Prozent Marktanteil, 31 bzw. 25 Prozent in den jungen Zielgruppen) waren ab 2. November in ORF eins mit dabei. Im Schnitt ließen sich 472.000 bei 16 Prozent Marktanteil (23 bzw. 18 Prozent in den jungen Zielgruppen) die skurrile Suche nach einer Spenderleber nicht entgehen.

Entfesselte Filmquoten

Die ORF-Premiere von Quentin Tarantinos Western-Furioso „Django Unchained“ am 29. März, die Christoph Waltz 2013 den (zweiten) Nebenrollen-Oscar eingebracht hatte, wurde auch zum Quotentriumph. Bis zu 993.000 Tarantino-Fans ließen sich das bild- und schussgewaltige Spektakel in ORF eins nicht entgehen, im Schnitt waren 876.000 bei 30 Prozent Marktanteil (und starken 41 bzw. 47 Prozent in den Zielgruppen 12-49 bzw. 12-29 Jahre) dabei. Damit erreichte „Django Unchained“ den Reichwerten-Topwert für einen Kinofilm seit dem Blockbuster „2012“ im Jahr 2012.

Daniel Brühl und Chris Hemsworth gaben Vollgas – und das Fernsehpublikum von ORF eins mit ihnen: Insgesamt 1,4 Millionen Seherinnen und Seher bzw. 20 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren (weitester Seherkreis) waren am 15. November beim Niki-Lauda-Abend in ORF eins dabei. Bis zu 894.000 Zuseher/innen verfolgten das Action-Spektakel „Rush – Alles für den Sieg“, das seine deutschsprachige Free-TV-Premiere feierte. Mit einer durchschnittlichen Reichweite von 775.000 Seherinnen und Sehern belegt Ron Howards Golden-Globe-nominiertes Biopic über den legendären Formel-1-Zweikampf von Niki Lauda und James Hunt einen Rekordwert am Sendeplatz seit der ORF-Premiere von „Django Unchained“ (29. März 2015). Spitzenwerte erzielte der Film auch mit Marktanteilen von 25 Prozent bzw. 34 Prozent bei den 12- bis 49-Jährigen. „Rush – Alles für den Sieg“ war mit 36 Prozent auch beim jungen Publikum (E 12-29) erfolgreich.
Bis zu 411.000 bzw. durchschnittlich 328.000 Seherinnen und Seher ließen sich „33 Tage – Born to Be Wild“ (22.15 Uhr), das Dakapo von Hannes M. Schalles anschließender Kinodokumentarfilm über Niki Laudas Renncomeback 1976, nicht entgehen. Der Marktanteil lag bei 19 Prozent bzw. 24 (E-49) und 20 (E-29) Prozent beim jüngeren Publikum.

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