Lopatka: Gewalteskalation in der Türkei ist scharf zu verurteilen

Gegen kurdische Zivilbevölkerung gerichtete türkische Offensive scharf zu verurteilen – Blutvergießen muss gestoppt werden

Wien (OTS/ÖVP-PK) - „Die in der Türkei eskalierende Gewalt ist scharf zu verurteilen und muss unverzüglich ein Ende finden“, betont der außen- und europapolitische Sprecher der ÖVP, Klubobmann Dr. Reinhold Lopatka, heute zum Vorgehen der türkischen Armee, die im Zuge der Bekämpfung der PKK auch zusehends die kurdische Zivilbevölkerung in Mitleidenschaft zieht. Gewalt sei stets abzulehnen, insbesondere, wenn Zivilistinnen und Zivilisten betroffen seien.

Lopatka kritisiert die in der Südosttürkei durchgeführte türkische Offensive, die sich gegen die kurdische Zivilbevölkerung richtet:
„Dass der türkische Staatspräsident Erdogan in seiner Neujahrsansprache die zivilen Opfer bedauert hat, ist zu wenig. Das Blutvergießen muss gestoppt werden!“ Die Türkei sei gefordert, ihren Kampf gegen die PKK nicht auf dem Rücken aller Kurdinnen und Kurden auszutragen. „Denn dann droht nicht nur eine weitere Eskalation des Konflikts, es wird auch der eingeschlagene Weg der Versöhnung zwischen Türken und Kurden massiv erschwert!“, hält der ÖVP-Klubobmann abschließend fest.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
01/40110/4436
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0002