NEOS/Ornig: Arbeitslosigkeit verlangt rasche Maßnahmen

Ad Ruck-Vorschläge: Ganzjährige Genehmigungen für Schanigärten und Freigabe der Öffnungszeiten würden lokale Wirtschaft stärken

Wien (OTS) - „Wiens WK-Chef Walter Ruck hat einige dringende Baustellen in der Wiener Wirtschaft richtig erkannt: Ganzjährige Genehmigungen für Schanigärten sind eine alte NEOS-Forderung und wären eine enorme Chance für die Gastronomie. Auch eine Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten hätte eine große wirtschaftsstimulierende Wirkung, allerdings sollte die Einführung nicht auf Tourismuszonen beschränkt sein. 166.000 Arbeitslose in Wien sollten die Stadtregierung eigentlich zu raschen und vielfältigen Maßnahmen motivieren - diese beiden Vorschläge wären leicht umsetzbar und könnten für Linderung in der angespannten Situation sorgen“, kommentiert NEOS-Wirtschaftssprecher Markus Ornig Rucks Aussagen in der heutigen Kronenzeitung.

„Eine Einführung von Tourismuszonen wäre nicht zielführend: Erstens wollen auch die Wienerinnen und Wiener am Sonntag einkaufen und zweitens benachteiligt so eine Regelung die nicht betroffenen Gebiete. NEOS fordert daher die Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten für eigentümergeführte Geschäftslokale in Wien“, erklärt Ornig. „Wir brauchen eine Stärkung der kleinen und mittleren Betriebe in Wien. Sie sind das Rückgrat der Wirtschaft und stellen die Nahversorgung sicher. Dadurch geben wir den lokalen Unternehmen die Möglichkeit, ein starkes Alleinstellungsmerkmal gegenüber den großen Ketten und die Chance, sich in Zeiten des boomenden Onlinegeschäfts zu behaupten.“

„Jedes Monat schockieren uns die Arbeitslosenzahlen aufs Neue. Der Bereich Einzelhandel hat sogar den zweithöchsten Anstieg verbucht:
Die Zahl der Arbeitssuchenden ist im Dezember im Vergleich zum Vorjahr um elf Prozent gestiegen - und das sind ja noch die Daten ohne die Angestellten der 42 Zielpunkt-Filialen, die seit heute geschlossen sind. Noch höher ist nur der Anstieg in Hotelerie und Gastgewerbe, hier suchen um 15,5 Prozent mehr eine Anstellung. Damit ist auch ganz deutlich, in welchen Branchen die Stadtregierung die Betriebe entlasten muss, damit diese wieder mehr Jobs schaffen können“, betont Ornig abschließend.

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