Schmid ad Haubner: Klagelied richtig adressieren – ÖVP stellt seit 29 Jahren den Wirtschaftsminister

Während ÖVP-Vertreter den Standort Österreich schlechtreden, setzt die SPÖ Maßnahmen für mehr Wachstum und Beschäftigung durch

Wien (OTS/SK) - Dass ÖVP-Wirtschaftsbund-Sekretär Haubner in einem heute, Montag, veröffentlichten APA-Interview über den Wirtschaftsstandort Österreich klagt, stößt bei SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid auf Kritik. „Haubner soll sein Klagelied richtig adressieren, wo doch seine Partei bzw. der ÖVP-Wirtschaftsbund seit 21. Jänner 1987 ohne Unterbrechung den Wirtschaftsminister dieser Republik stellt – und seit mehr als sieben Jahren heißt der Wirtschaftsminister Mitterlehner. Nach über 10.575 Tagen oder rund 25.400 Stunden im Ressort nun über Verfehlungen zu lamentieren, ist also nicht besonders glaubwürdig“, betont Schmid im Gespräch mit dem SPÖ-Pressedienst, der bei dieser Gelegenheit der ÖVP schon im Voraus zum bald 29. Jahrestag im Wirtschaftsministerium gratuliert. ****

In diesem Zusammenhang erinnert Schmid daran, dass es insbesondere der von der SPÖ forcierte investive Umgang mit der Krise war und ist, der Österreich bisher gut durch diese wirtschaftlich sehr prekären Zeiten gebracht hat: „Das zeigt: Während ÖVP-Vertreter wie Leitl und Haubner sich gegenseitig im Schlechtreden des Standortes Österreich zu überbieten versuchen, setzen Kanzler Faymann und die SPÖ Maßnahmen für mehr Wachstum und Beschäftigung durch – aktuellstes Beispiel ist die mit 1. Jänner 2016 wirksam gewordene größte Lohnsteuer-Senkung in der Geschichte der Zweiten Republik, die Kaufkraft und Wirtschaft weiter ankurbeln wird.“

Der SPÖ-Bundesgeschäftsführer empfiehlt Haubner, gemeinsam mit seinem Parteiobmann Mitterlehner und der Wirtschaftskammer daran zu arbeiten, dass auch den kleinen und mittleren Unternehmen in Österreich Wertschätzung entgegengebracht wird. „Lobbying für Millionäre, Großkonzerne und Banken auf der einen sowie Bashing gegen ArbeitnehmerInnen, PensionistInnen und Armutsgefährdete auf der anderen Seite bringen den Standort Österreich jedenfalls keinen Millimeter weiter“, macht Schmid klar. (Schluss) mo/sc

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