ÖGB-Anderl: Müssen Trendwende am Arbeitsmarkt schaffen

Zusätzliche Impulse durch EU-Investitionspläne wünschenswert

Wien (OTS) - „Wir müssen in den kommenden Monaten die Trendwende am Arbeitsmarkt schaffen. Den Menschen bleibt durch die Steuerreform mehr netto von ihrem Brutto, das stärkt die Kaufkraft und stützt die Binnennachfrage. Die Wirtschaft muss diesen Impuls zur Schaffung von Arbeitsplätzen nutzen“, zeigt sich ÖGB-Vizepräsidentin Renate Anderl überzeugt, dass die Umsetzung von Forderungen der Gewerkschaften und des ÖGB zur Senkungen der Arbeitslosigkeit beitragen. Wichtig wäre diesbezüglich auch, dass der Mindestlohn auf 1.700 Euro brutto pro Monat steigt.++++
„Der Anstieg der Arbeitslosigkeit kann entscheidend gebremst werden, wenn die richtigen Impulse gesetzt und auch richtig genutzt werden. Die Wirtschaft muss daraus ein entsprechendes Arbeitsplatzangebot schaffen“, stellt Anderl fest. In den aktuellen Arbeitslosenzahlen spiegeln sich die Maßnahmen der vergangenen Monate wie zum Beispiel Steuerreform, Konjunktur- und Beschäftigungspaket sowie Investitionen der öffentlichen Hand noch nicht wider. Ihre Wirkung werde sich aber in den nächsten Monaten zeigen. Vor allem müsse, so die ÖGB-Vizepräsidentin, der Konsum beispielsweise durch monatlich 1.700 Euro Bruttomindestlohn weiter angekurbelt werden. Anderl: „Erfreulich wäre es aber auch, wenn die angekündigten und versprochen EU-Investitionspläne endlich umgesetzt werden. Dieser Impuls wäre für den heimischen Arbeitsmarkt zusätzlich wünschenswert.“

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