Christian Ragger: Realitätsferne von LH Kaiser Risiko für Kärnten

Es gibt eine sozial und finanziell vorgegebene Obergrenze bei der Aufnahme von Migranten

Klagenfurt (OTS) - „Die Meinung von Kärntens Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser, dass es keine Obergrenze bei der Aufnahme von Migranten geben könne, zeugt von einer erschreckenden Realitätsferne Kaisers. Er bringt damit Kärnten auf einen riskanten Kurs. Denn als zuständiger Referent in der Landesregierung müsste er doch am besten wissen, dass Kärnten mit den 5.000 Migranten im Vorjahr an seine Belastungsgrenzen gelangt ist“, erklärt der Obmann der Kärntner FPÖ LR Mag. Christian Ragger. Eine logische Obergrenze sei einerseits dadurch bestimmt, wie viele Menschen sozial integriert werden können und andererseits durch die dafür zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel. Bei beiden Parametern sei Kärnten am Limit. Noch einmal 5.000 Asylanten wie 2015 wären im heurigen Jahr nicht zu verkraften. „Denn die Belastungen für die Bevölkerung werden erst richtig spürbar, wenn die Migranten ihre Familien nachholen und auf dem Wohnungs- und Arbeitsmarkt in Konkurrenz mit den Einheimischen treten“, betont Ragger. Kärnten würde einen Landeshauptmann brauchen, der diese Wahrheit ausspricht. Sogar in den eigenen Reihen stoße Kaiser auf Widerstand. „Denn auch die SP-Bürgermeister, welche die Probleme vor Ort am besten kennen, tragen diesen Kurs Kaisers nicht mehr mit. Sie befürchten mit Recht eine Explosion bei den Kosten der Mindestsicherung, welche die Migranten und deren Familien beanspruchen können. Der Obmann des Gemeindebundes, Bgm Peter Stauber will sie daher aufs Land abwälzen“, so Ragger. Es sei daher zu befürchten, dass die realitätsferne Politik Kaisers zu einem finanziellen Debakel für das Land führen werde, meine Ragger abschließend.

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