Blecha: 2016 bringt 1,2 Prozent Pensionsanpassung – Aber nicht für alle!

Pensionistenverband Österreichs fordert: Wartefrist für die erste Pensionsanpassung für Neupensionisten muss durch eine Aliquotierung ersetzt werden!

Wien (OTS) - „Das Jahr 2016 bringt eine Pensionsanpassung von 1,2 Prozent! Aber nicht für alle Pensionistinnen und Pensionisten! Denn all jene, die erst nach dem 1. Jänner 2015 in Pension gegangen sind, erhalten keinerlei Anpassung! Ein soziales Unrecht, das dringend beseitig werden muss“, kritisiert Karl Blecha, Präsident des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) und fordert: „Derzeit warten Neupensionisten bis zu 24 Monate auf die erste Pensionsanpassung! Das ist absurd! Der Pensionistenverband Österreichs fordert, dass die Wartefrist auf die erste Pensionsanpassung durch eine Aliquotierung ersetzt wird!“ ****

„Mit der jährlichen Pensionsanpassung wird Österreichs Pensionistinnen und Pensionisten die Teuerung rückwirkend abgegolten. Im §108 ASVG, das die Wertanpassung der Pensionen regelt, ist aber auch vorgesehen, dass die erstmalige Anpassung der Pension erst mit Wirksamkeit ab 1.Jänner des dem Beginn des Anspruchs auf Pension zweitfolgenden Kalenderjahres vorzunehmen ist. Der Pensionistenverband Österreichs bekämpft diese unsoziale Regelung seit ihrer Einführung aufs Schärfste“, so Blecha, der abschließend unmissverständlich klarstellt: „Der Pensionistenverband Österreichs fordert eine aliquote Anpassung. Das heißt beispielsweise, dass jemand, der mit 1. Juli 2015 in Pension gegangen ist ab Jänner 2016 aliquot 6/12, also die Hälfte, der Anpassung erhält!“(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

GS Andreas Wohlmuth, Pensionistenverband Österreichs, Telefon: 0664-48 36 138

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PVO0001