FPÖ-Hafenecker ad KfV: Längerer Probeführerschein und mehr Nachschulungen verhindern keinen Unfall

Wien (OTS) - Kritisch und hinterfragenswürdig sieht der Vizeobmann des parlamentarischen Verkehrsausschusses und FPÖ-Nationalrat Christian Hafenecker, MA heutige Vorschläge des Kuratoriums für Verkehrssicherheit hinsichtlich der Ausdehnung der Probezeit für Führerscheinneulinge und der Anordnung von Nachschulungen bei Handy am Steuer für junge Führerscheinbesitzer.

„Der Anstieg der Verkehrstoten im Vorjahr ist mehr als bedauerlich, genauso wie die starke Gefährdung von jungen Lenkern. Ob eine Verlängerung des Probeführerscheins auf 3 oder 4 Jahre mehr Sicherheit schafft und eine Bewusstseinsbildung hin zu weniger Risikobereitschaft einleitet, ist aber stark zu bezweifeln. Denn wer im Straßenverkehr unachtsam oder fahrlässig handelt, wird sich auch vom Probeführerschein nicht abhalten lassen. Genauso verhält es sich beim Vorstoß des KfV für Nachschulungen bei Handy am Steuer. Es steht außer Zweifel, dass Telefonieren am Steuer kein Kavaliersdelikt ist und die Aufmerksamkeit beträchtlich einschränkt, die aktuellen Sanktionsmöglichkeiten reichen hier aber aus. Dem KfV dürfte es vielmehr um eigene Geschäftsinteressen gehen, immerhin ist es ja selbst ein großer Anbieter dieser Nachschulungen, und kommuniziert diese bewusst am unmittelbaren Wochenende nach Silvester und Neujahr“, kritisiert Hafenecker.

Die Forderung des KfV nach einer praktischen Prüfung beim Moped-Führerschein hält der Vizeobmann des Verkehrsausschusses für diskussionswürdig, allerdings dürfe diese keine drastische Verteuerung der Führerscheinausbildung nach sich ziehen.

„Vor allem am Land sind viele junge Menschen auf das Moped zum Erreichen des Arbeitsplatzes oder der Schule angewiesen, die Ausbildung und Berechtigung zum Lenken dieses oft einzig möglichen Verkehrsmittels darf daher nicht verteuert und damit unleistbar gemacht werden“, so Hafenecker.

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