„Bewusst gesund“: Ellenbogenprothese, „Reste-Essen“ und Tipps zum Thema Nierenbeckenentzündung

Außerdem am 2. Jänner: Nasenspray – zu viel davon macht süchtig

Wien (OTS) - Ricarda Reinisch präsentiert das ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst gesund“ am Samstag, dem 2. Jänner 2016, um 17.05 Uhr in ORF 2 mit folgenden Beiträgen:

Ellenbogenprothese – Leben mit künstlichem Gelenk

Das Ellenbogengelenk dient dazu, den Arm beugen, strecken und drehen zu können. Oft führen aber degenerative und rheumatische Veränderungen oder auch Unfälle dazu, dass das Gelenk zerstört wird und diese Bewegungen dadurch nur mehr unter Schmerzen oder gar nicht mehr möglich sind. Für die Betroffenen bedeutet das eine massive Einschränkung der Lebensqualität, da alltägliche Handgriffe wie sich waschen, anziehen, frisieren oder kochen zu einer Herausforderung werden. Nicht selten ist man auf fremde Hilfe angewiesen. Der operative Einsatz einer Ellenbogenprothese stellt dann die letzte Möglichkeit dar, den Arm wieder uneingeschränkt bewegen zu können. Im orthopädischen Spital Speising werden pro Jahr zwischen zehn und 15 Eingriffe dieser Art vorgenommen. „Bewusst gesund“ war bei einer Operation dabei. Gestaltung: Nadine Friedrich.

„Reste-Essen“ – mit Butz und Stängel verwertbares Gemüse

Sorgsam und behutsam mit der Natur umzugehen ist ein ganz wichtiges Ziel und betrifft auch unseren täglichen Umgang mit Nahrung. Durch das Verwerten von Gemüseresten kann auch das eigene Wohlbefinden profitieren. Gerade die Schalen und Außenblätter enthalten zum Beispiel oft die höchsten Konzentrationen an Stoffen, die auch für den menschlichen Organismus wertvoll sind. Der ausgekochte Schalensud macht eine Gemüsesuppe aber nicht nur gesund, sondern auch besonders intensiv und wohlschmeckend. „Bewusst gesund“ hat sich Tipps von Expertinnen und Experten zum Thema „Resteverwertung“ geholt und das Ergebnis spricht für sich: Resteverwertung ist gesund. Gestaltung:
Christian Kugler.

Nasenspray – zu viel davon macht süchtig

Durch seine verkrümmte Nasenscheidewand konnte Thomas Osanger seit seiner Kindheit nie frei durch die Nase atmen. Daher begann er Nasensprays auszuprobieren und plötzlich konnte er frei atmen; doch das funktionierte nicht lange so. Einige Zeit später musste er den Spray sogar nachts alle zwei bis drei Stunden verwenden, um Luft zu bekommen – er war süchtig geworden. Werden die Sprays länger verwendet, kehrt sich die Wirkung ins Gegenteil und die Betroffenen bekommen ohne den dauernden Gebrauch der Arznei keine Luft mehr durch die Nase. Daher warnen Expertinnen und Experten davor, gerade in der Erkältungszeit Nasensprays länger zu verwenden als die Verkühlung dauert. Gestaltung: Steffi Hawlik.

„Bewusst gesund“-Tipp zum Thema Nierenbeckenentzündung

Jede zweite Frau leidet mindestens einmal im Leben unter einer schmerzhaften, aber relativ harmlosen Blasenentzündung. Wenn allerdings plötzlich hohes Fieber, Schüttelfrost und starke Schmerzen im Nierenbereich auftreten, sollte sofort ärztlicher Rat eingeholt werden. Denn es kann sich dabei um eine Nierenbeckenentzündung handeln, die gefährlich werden kann. Rund 4.000 Menschen, vor allem Frauen, sind in Österreich jährlich davon betroffen. Was dagegen hilft, erklärt Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn.

Die Sendung ist nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage auf der Video-Plattform ORF-TVthek (http://TVthek.ORF.at) als Video-on-Demand abrufbar und wird auch als Live-Stream angeboten.

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