meinungsraum.at-Umfrage: Jeder zehnte Österreicher lehnt Silvester grundsätzlich ab

2 von 3 Österreichern gehen davon aus, dass Kriege und Krisenherde 2016 zunehmen werden

Wien (OTS) - Die Vorbereitungen für den Jahreswechsel laufen bereits. Knapp die Hälfte der Österreicher (47%) wird Silvester zuhause mit Familie und Freunden feiern, so eine aktuelle Studie vom Onlinemarktforschungsinstitut meinungsraum.at. Evelyn Kaiblinger, Expertin von meinungsrau.at:

„Beachtliche elf Prozent der heimischen Bevölkerung wird alleine Silvester feiern. Das betrifft vor allem ältere Menschen ab dem 50. Lebensjahr. Fast jeder Zehnte (9%) lehnt es sogar grundsätzlich ab, an Silvester zu feiern.“ Acht von zehn Österreichern möchten auf das neue Jahr anstoßen und planen für Getränke im Schnitt 34 Euro ein. „Für Dekoration und Feuerwerk lässt nur knapp jeder Fünfte (jeweils 19%) etwas springen. Im Durchschnitt sind es 20 Euro für Dekoration und 42 Euro für Feuerwerk. Besonders Männer (25%) und Personen mit Kindern im Haushalt (47%! gegenüber 11% ohne Kinder) wollen Geld für ein Feuerwerk ausgeben“, so Expertin Kaiblinger.

Beim Jahreswechsel muss es prickeln. Zwei Drittel der Österreicher stoßen an Silvester mit Sekt oder Champagner an, 52 Prozent verschenken Glücksbringer (57% der Frauen und 47% der Männer) und 28 Prozent werden Blei gießen, signifikant häufiger Personen mit Kindern im Haushalt (41% vs. 25% Personen ohne Kinder im Haushalt). 6 von 10 Befragten freuen sich zumindest eher auf das Feuerwerk um Mitternacht, vor allem die 14-29 Jährigen (71%). Jeder Zweite dagegen stimmt der Aussage „Ich kann die Aufregung um Silvester nicht nachvollziehen“ mit „(eher) ja“ zu. Vor allem Männer, ältere Menschen und Personen ohne Kinder im Haushalt sind „Silvestermuffel“. „Jeder Vierte gibt sogar an, Silvester nicht leiden zu können“, so meinungsraum.at-Expertin Kaiblinger. Trotzdem fasst gut ein Drittel der Österreicher gute Vorsätze fürs neue Jahr: 66 Prozent der Österreicher möchte mehr Sport treiben, 53 Prozent abnehmen und 50 Prozent gesünder essen. Gefolgt von Stressabbau (43%), das Leben mehr genießen (39%), mehr Zeit für Familie und Freunde (34%), mehr Zeit für sich selbst (30%) und sparsamerem Leben (28%).

Gleichzeitig sind die Erwartungen an das neue Jahr in Sachen Karriere und Beziehung eher bescheiden: Nur 3 von 10 denken, dass sich ihre berufliche Situation 2016 verbessern wird, 67% glauben, dass sie gleich bleibt. 27 Prozent der Österreicher gehen davon aus, dass sich ihre Beziehung verbessern wird, 71 Prozent meint, dass alles beim Alten bleibt. Sehr pessimistisch sind die Österreicher in Sachen Weltpolitik: 2 von 3 denken, dass sich die Situation bzgl. Kriege und Krisenherde in der Welt 2016 verschlechtern wird, nur 12 Prozent sind optimistisch. 59 Prozent denken auch, dass sich die Flüchtlingssituation verschlechtern wird, 15 Prozent sind der Auffassung, dass es besser wird. Studienleiterin Kaiblinger: „Gehen die Österreicher beim Job und in ihrer Beziehung eher von einer stabilen Entwicklung im neuen Jahr aus, so sind sie beim Thema Krise und Terrorismus und auch beim Thema Flüchtlinge für 2016 sehr pessimistisch.“

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