ÖAMTC: Autofahrer spülten 2015 mehr als 13 Mrd. Euro in die Staatskassen

Jeder angemeldete Pkw trägt im Schnitt 2.152 Euro bei

Wien (OTS) - Am Ende des Jahres rechnen sich viele Autofahrer aus, wieviel Geld sie für ihr Fahrzeug ausgegeben haben. "2015 werden sie im Schnitt 2.152 Euro rein an Steuern, Gebühren und Mauten bezahlt haben", erklärt ÖAMTC-Verkehrswirtschaftsexpertin Elisabeth Brandau. Zum Vergleich: im Jahr 2000 betrug die durchschnittliche Jahressteuerlast noch 1.682 Euro. "Insgesamt erhielten das Bundesbudget aus Steuern und Gebühren und die ASFINAG an Mauten etwas mehr als 13 Milliarden Euro aus dem Kfz-Verkehr."

"Der überwiegende Teil davon kommt von den Pkw-Fahrern", so Brandau. Allein Mineralölsteuer (insgesamt 4 Mrd, davon 2,6 Mrd. von Pkw), Normverbrauchs- abgabe (0,6 Mrd), motorbezogene Versicherungssteuer (2,2 Mrd), Umsatzsteuer auf fahrzeugspezifische Produkte und Leistungen sowie Vignettenkosten und Streckenmauten machten im vergangenen Jahr 10,2 Mrd. Euro aus.

Mehr Steuern, weniger CO2 – Österreichs Autofahrer leisten ihren Beitrag

Während die steuerliche Belastung der Pkw-Lenker steigt, sinkt der CO2-Ausstoß ihrer Fahrzeuge massiv. Die Mikrozensus-Untersuchung der Statistik Austria vom November hat gezeigt, dass sowohl Fahrleistung als auch Kraftstoffverbrauch in Österreich rückläufig sind. Der Verbrauch aller privaten Pkw sank seit dem Jahr 2000 im Durchschnitt von acht auf 6,8 Liter je 100 Kilometer (um 1,5 Liter pro Benzin-bzw. um 0,4 Liter pro Dieselauto). Das liegt zum einen an der technischen Weiterentwicklung der Motoren, zum anderen aber auch an sparsamen Fahrzeugen, die bewusst spritsparend gefahren werden.

Im gleichen Zeitraum ging auch die jährliche Fahrleistung erheblich zurück. "Minus 2.296 Kilometer sind es bei benzinbetriebenen Fahrzeugen, minus 1.645 Kilometer bei dieselbetriebenen im Vergleich zum Jahr 2000. Durch den geringeren Verbrauch und die gleichzeitig rückläufigen Fahrleistungen stößt ein Benziner heute pro Jahr um 826 Kilogramm und ein Diesel um 458 Kilogramm weniger CO2 aus", unterstreicht Brandau den Beitrag der Autofahrer zu einer positiven Klimabilanz.

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