Feuerwehrmitglieder können nun leichter Brandschutzbeauftragte werden

Pernkopf, Bohuslav: Neue Regelung bringt Vorteile für Unternehmen und Feuerwehrmitglieder

St. Pölten (OTS/NLK) - In Niederösterreichs Unternehmen ist Brandbekämpfung ein wesentliches Thema, gerade wenn es um den Schutz von Arbeitnehmern geht, gilt besondere Aufmerksamkeit. Brandschutzbeauftragte sorgen dafür, dass es in den Betrieben zu keinen „brenzligen“ Zwischenfällen kommt bzw. dass im Anlassfall rasch und professionell reagiert wird. Jetzt wurde der Zugang zur Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten erleichtert.

Künftig können sich Mitglieder einer freiwilligen Feuerwehr, die bereits die Grundausbildung erfolgreich absolviert haben, für die Ausbildung zum Brandschutzbeauftragten anmelden. Bisher war dies nur mit einem höherwertigen Lehrgang möglich. Großer Vorteil für die Unternehmen: Für Feuerwehrmitglieder ist diese Ausbildung gratis, für Laien kostet sie bis zu 1.000 Euro und dauert drei Tage.

Durch diese neue Regelung ergeben sich somit Vorteile für Unternehmen und Feuerwehrmitglieder. So sehen das auch die für Wirtschaft zuständige Landesrätin Dr. Petra Bohuslav sowie der für das Feuerwehrwesen verantwortliche Landesrat Dr. Stephan Pernkopf: „Das ist eine Win-Win-Situation: Die Unternehmen ersparen sich Ausbildungskosten, wenn ein im Betrieb arbeitendes Feuerwehrmitglied gleichzeitig die Funktion des Brandschutzbeauftragten übernimmt. Vor allem auch, weil der Kurs für Feuerwehrmitglieder nur zwei statt drei Tage dauert.“

Auch NÖ Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner kann der neuen Regelung positive Aspekte abgewinnen: „Bei zwei gleichwertigen Bewerbungen um einen Job könnte die Mitgliedschaft bei einer freiwilligen Feuerwehr doch Startvorteile bringen. Weil sich die Unternehmer dadurch eben Zeit und Geld ersparen.“

Nähere Informationen: Büro LR Pernkopf, DI Jürgen Maier, Telefon 02742/9005-12704, e-mail j.maier@noel.gv.at, bzw. Büro LR Bohuslav, Christoph Fuchs, Telefon 02742/9005-12322, e-mail c.fuchs@noel.gv.at.

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