Glatz: Pensionistenverband fordert Maßnahmenpaket für leistbares Wohnen

2016 muss einheitliches Mietrecht, Mietpreis-Stopp, Gebühren-Bremse und Besteller-Prinzip bei Maklergebühren bringen

Wien (OTS) - „Ein Dach über dem Kopf zu haben, wird in Österreich immer mehr zum Luxus. Die Mietkosten steigen überproportional und mit ihnen die Gebühren. Die Betriebskosten sind kaum transparent und häufig überzogen und bei den Kosten für Strom, Heizen und Co. liegt Österreich in Europa im teuersten Drittel! Monat für Monat wenden sich hilfesuchende Seniorinnen und Senioren an den Pensionistenverband Österreichs, weil sie nicht mehr wissen, wie sie ihre Miete und ihre Kosten für Haushaltsenergie im nächsten Monat noch zahlen sollen. Das ist ein Skandal! Denn Wohnen ist ein Menschenrecht und muss wieder leistbarer werden“, betont Dr. Harald Glatz, Konsumentenschutzsprecher des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) und stellt klar: „Der Pensionistenverband fordert ein Maßnahmenpaket für leistbares Wohnen! 2016 muss ein einheitliches, klares Mietrecht, eine Obergrenze für Mieten, eine Gebührenkosten-Bremse und das Besteller-Prinzip bei Maklergebühren bringen!“ ****

„Der im Rahmen des Arbeitsmarkt- und Konjunkturgipfels beschlossene Bau von 30.000 neuen Wohnungen ist ein erster wichtiger Schritt um Bewegung in den Wohnungsmarkt zu bringen und Wohnen wieder leistbarer zu machen. Jetzt müssen weitere folgen!“, so Glatz.

Daher fordert der Pensionistenverband Österreichs:

* Ein einheitliches Mietrecht - klar, einfach und transparent: wie im Koalitionsabkommen paktiert

* Klare gesetzliche Begrenzung der Mieten

* Keine Maklergebühren für Mieter - künftig soll in Österreich (wie auch in Deutschland) gelten: Wer den Makler beauftragt, muss ihn auch bezahlen

* Klare Regeln für die Betriebskosten (durch u.a. Streichung der Grundsteuer und der Versicherungskosten aus dem Betriebskostenkatalog).

* Mehr Wohnbauförderung für den sozialen Wohnbau

* Runter mit den hohen Energiepreisen! Der Pensionistenverband unterstützt die Aktion www.energiekosten-stop.at und fordert ein Gesetz, das Energieanbieter verpflichtet, sinkende Weltmarkt-Preise umgehend an die Endverbraucher weiterzugeben.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

GS Andreas Wohlmuth, Pensionistenverband Österreichs, Telefon: 0664-48 36 138

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