Wegen Christkind gefeuert? Gekündigte Wiener Kindergärtnerin erstmals im TV-Interview

Servus Journal exklusiv: 50-jährige schildert Rauswurf aus ihrer Sicht. Stadt verweigert Kommentar – Fall sei „ein Minenfeld“.

Salzburg/Wals-Himmelreich (OTS) - Ihre Geschichte hatte im Wiener Wahlkampf für Aufregung gesorgt: Eine Wiener Kindergartenpädagogin soll ihren Job verloren haben, weil sie Kindern die Bedeutung von Weihnachten erklärt hat. Bürgermeister Michael Häupl hatte noch Anfang Oktober dementiert: „Stimmt nicht – die Kündigung wurde zurückgenommen“.
Das ist nicht korrekt. Die Kindergärtnerin schildert erstmals im TV-Interview mit dem "Servus Journal", wie sie die – nach wie vor aufrechte – Kündigung (Kündigungsschreiben per Jahresende liegt der Redaktion vor) erlebt hat. Mit welchen Bildungsvorgaben der Stadt Wien sie in Konflikt geraten ist. Ob sie Kinder und Kolleginnen „missioniert“ hat, wie der Vorwurf lautet.

„Ich bin aus zwei Gründen gekündigt worden: Der erste Grund ist meine Religiosität. Der zweite Grund: Meinungsfreiheit und mein Gewissen - meine christlichen Werte.“ 

„Wenn Weihnachten gefeiert wurde, durfte ich den Kindern nicht erzählen, wer das Christkind ist. Als wenn es ein Verbrechen wäre …“ 

Der Beitrag wird morgen Dienstag, 22. 12., im „Servus Journal“ um 18:00 Uhr ausgestrahlt, eine Kurzfassung im „Servus Journal“ um 19:20 Uhr. Online kann die 18-Uhr-Sendung ab 19 Uhr auf www.servustv.com/servusjournal abgerufen werden. Gesprächsauszüge können mit Nennung der Quelle („Servus Journal“ bei ServusTV) zitiert werden.

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