Gesamtschule – Grossmann: „Vorarlberg rennt bei uns offene Türen ein“

Bundes-ÖVP soll Vorarlberger Reformvorstellungen nicht im Wege stehen

Wien (OTS/SK) - Absolut positiv sieht SPÖ-Bildungssprecherin Elisabeth Grossmann die heute von der Vorarlberger ÖVP-Bildungslandesrätin präsentierten Pläne zur Umsetzung einer gemeinsamen Schule der 10- bis 14-Jährigen in einer Modellregion Vorarlberg. Und sie teilt deren Kritik an der 15-Prozent-Obergrenze für Modellregionen, auf der die Bundes-ÖVP bis dato beharrt. „Wenn ÖVP-Bildungslandesrätin Mennel davon spricht, dass sie in Sachen gemeinsame Schule ‚weiter an der Tür drücken‘ wolle, dann kann ich ihr sagen: Bei der SPÖ rennt sie offene Türen ein“, so Grossmann am Montag. ****

Vorarlberg wäre als gesamtes Bundesland eine ideale Modellregion, weil sich dort in einem geografisch abgegrenzten Gebiet mit städtischen und ländlichen Regionen und einer heterogenen Zusammensetzung der SchülerInnen die Wirkung einer gemeinsamen Schule am besten entfalten könnte und die Bildungslaufbahn nicht vom Wohnort und/oder vom Bildungshintergrund der Eltern abhängt, so Grossmann. „Gerade aus einer Modellregion Vorarlberg könnten wir wertvolle Schlüsse ziehen, wie sich eine moderne Schulstruktur auf die Leistungsfähigkeit und das soziale Klima auswirkt“, so die SPÖ-Bildungssprecherin. „Ich hoffe, dass die ÖVP auf Bundesebene den begrüßenswerten und durchdachten Reformvorstellungen Vorarlbergs nicht im Wege steht. Die gemeinsame Schule ist ja kein ‚Experiment‘, sondern es gibt langjährige positive internationale Erfahrung damit.“ (Schluss) mb/ah/mp

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