VP-Benger: „Gebe Kärntner Hubschrauber-Stützpunkt nicht auf!“

Einsparungen von rd. 40.000 Euro p.a. stehen in keiner Relation zum drohenden Sicherheitsverlust. Benger: „Werde mit ganzer Kraft an Finanzierung mitwirken“

Klagenfurt (OTS) - „Ich werde die geplante Schließung des Hubschrauber-Stützpunktes nicht einfach hinnehmen, sondern alle Hebel in Bewegung setzen, eine Weiterführung aus eigener Kraft zu ermöglichen!“ stellt heute VP-Landesrat Dipl.-Ing- Christian Benger im Rahmen der Landtagssitzung die Wichtigkeit des Stützpunktes in Klagenfurt klar. Bekanntlich werde dieser mit Jahresende seitens des Verteidigungsministeriums im Alleingang endgültig geschlossen. „Und das, obwohl sich das Land Kärnten geschlossen gegen die Schließung ausgesprochen und mehrfach den Dialog für eine Lösung im Sinne des Fortbestandes gesucht hat“ ist Benger über die Vorgangsweise erzürnt.

Für Benger habe die Sicherheit der Kärntnerinnen und Kärntner oberste Priorität. „Besonders in Katastrophenfällen in ländlichen Regionen kann schnelles Handeln Gefahren für die Bevölkerung reduzieren. Rasche Einsatzbereitschaft ist aber nur möglich, wenn auch die fliegerische und personelle Infrastruktur zeit- und ortsnah verfügbar ist“ verdeutlicht Benger. Die jährlich durch die Schließung realisierbare Einsparung betrage lediglich 40.000 Euro. „Die Sicherheit der Kärntnerinnen und Kärntner muss uns das wert sein!“

Benger ruft in Erinnerung, dass das Land Kärnten, trotz finanziell schwieriger Lage und striktem Sparkurs, bereits mehrfach seine Bereitschaft gegenüber dem Bund bekundet habe, notfalls den Hubschrauber-Stützpunkt aus eigener Kraft mitzufinanzieren, um einen Weiterbetrieb zu sichern. „Dazu stehen wir nach wie vor“ versichert Benger.
„Der im Raum stehende Einsparungsbetrag steht in keinem angemessenen Verhältnis zum Sicherheitsrisiko im Katastrophenfall, das mit einer derartigen Schließung verbunden ist. Das sagt schon der Hausverstand“. Benger werde, so versichert er heute, auch in seinem Bereich mit ganzer Kraft daran arbeiten, die nötigen Mittel aufzubringen „um die Schließung zu verhindern und dem Landeshauptmann als Katastrophenreferenten bei der Lösung im Sinne unseres Landes zur Seite zu stehen“.

„Ich verstehe die Wut der Bevölkerung über diesen kurzsichtigen Schritt des Verteidigungsministers. Hier werden die falschen Prioritäten gesetzt!“ verweist Benger nicht zuletzt angesichts der Flüchtlingskrise oder den großflächigen Waldbränden in Oberkärnten auf die gesellschaftliche Bedeutung eins einsatzfähigen Bundesheeres vor Ort. „Jetzt einen weiteren und unreflektierten Kahlschlag zu tätigen, ist ein harter Schlag gegen die Sicherheit der Kärntner Bevölkerung, dem ich nicht tatenlos zusehen, sondern entschieden entgegentreten werde“ schließt Benger. (Schluss)

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