ORF-Premiere für Kärnten-Landkrimi von Andreas Prochaska

„Wenn du wüsstest, wie schön es hier ist“ mit Gerhard Liebmann und Simon Hatzl am 17. Dezember in ORF eins

Wien (OTS) - Drama, Liebesgeschichte und ein Mord – so lauten die Zutaten zu Andreas Prochaskas Landkrimi. Nach dem Erfolg von „Der Tote am Teich“ und „Kreuz des Südens“ steht mit „Wenn du wüsstest, wie schön es hier ist“ ein weiterer neuer Landkrimi auf dem Programm. Am Donnerstag, dem 17. Dezember 2015, um 20.15 Uhr in ORF eins wird Kärnten zum Bundesland des Verbrechens: In „Wenn du wüsstest, wie schön es hier ist“ kehrten Andreas Prochaska (beendete eben die Dreharbeiten zum historischen ORF/ZDF-Dreiteiler „Maximilian – Das Spiel von Macht und Liebe“), Thomas W. Kiennast an der Kamera und Schauspieler Gerhard Liebmann nach „Das Wunder von Kärnten“ nach Kärnten zurück und verwirklichten in Hüttenberg und Umgebung einen Krimi mit jeder Menge Lokalkolorit. Nach einem Mordfall im idyllischen Ort Hüttenberg ändert sich das Leben des Postenkommandanten Hannes Muck, dargestellt von Gerhard Liebmann, schlagartig. Plötzlich liegt es an ihm, einen Mord aufzuklären. Druck gibt es dabei u. a. von Chefinspektor Plöschberger (Simon Hatzl), der nur einer von vielen ist, die Muck eine solche Aufgabe nicht zutrauen. An der Seite von Liebmann und Hatzl spielen Ines Honsel, Branko Samarovski, Fritz Egger u. v. m. Das Drehbuch stammt aus der Feder von Stefan Hafner und Thomas Weingartner.

Andreas Prochaska: „Ein bisschen Drama, ein bisschen Liebesgeschichte und ein Mord“

„Es ist alles andere als nur ein Krimi. Es ist ein bisschen Drama, ein bisschen Liebesgeschichte und natürlich auch ein Mord“, erklärt Andreas Prochaska und meint weiter: „Die Sprache ist bei diesem Film sehr wichtig. Der Dialekt war ein wichtiger Teil davon. Es war bereits das Drehbuch im Dialekt geschrieben – da braucht man zwar ungefähr zehn Seiten, bis man drin ist, aber dann ist es eine Freude.“ Über Kärnten sagt der Regisseur: „Kärnten ist schon anders. Ich kann gar nicht so genau beschreiben, was es ist. Es sind das Temperament, das Tempo und die Mentalität anders. Ich würde nicht sagen langsamer, aber gemütlicher. Und Hüttenberg ist schon eine Reise wert – schöne Gegend und spannende Leute.“

Liebmann und Hatzl – zwei Steirer sprechen Kärntnerisch

Gerhard Liebmann und Simon Hatzl stehen als Kärntner Polizisten vor der Kamera. Beide kommen ursprünglich aus der Steiermark und mussten sich den Kärntner Dialekt für den Film erst aneignen. „Schwer war es nicht, aber ich musste halt zweieinhalb Monate vorher trainieren. Kärntnerisch ist sehr musikalisch und hat sehr schöne Höhen und Tiefen drin“, erklärt Simon Hatzl und Gerhard Liebmann weiter: „Das hat schon eine Zeit gedauert, bis man sich den Kärntner Dialekt antrainiert hat und war definitiv eine Herausforderung, aber ich denke, es ist mir am Ende gar nicht so schlecht gelungen.“ Beeindruckt von den sprachlichen Kenntnissen war jedenfalls Kollegin Ines Honsel, eine waschechte Kärntnerin: „Ich war beeindruckt und fand, dass das von Anfang an erstaunlich original klang.“

Mehr zum Inhalt

Hannes Muck (Gerhard Liebmann), der schüchterne Postenkommandant der ehemaligen Bergbaugemeinde Hüttenberg, kennt Opfer von Gewaltverbrechen bisher nur aus dem Fernsehen. Er hat ganz andere Probleme – seinen schrulligen Vater (Branko Samarovski) zum Beispiel. Oder Frauen, die auf sein zartes Werben, wenn überhaupt, dann unwillig reagieren. Doch als die 16-jährige Tochter des wichtigsten Mannes im Ort im stillgelegten Bergwerk ermordet aufgefunden wird, ändert sich Mucks Lage dramatisch. Natürlich traut niemand dem unbedarften Provinzpolizisten die Aufklärung eines Mordfalls zu, was Chefinspektor Plöschberger (Simon Hatzl) aus Klagenfurt auf den Plan ruft. Der setzt Muck ziemlich zu, und mit jeder neuen Information muss der sich die Frage stellen, ob er den Ort, den er seine Heimat nennt, wirklich so gut kennt, wie er immer dachte.

„Wenn du wüsstest, wie schön es hier ist“ ist eine Koproduktion von ORF, ARTE und Graf Film, gefördert von Fernsehfonds Austria und dem Land Kärnten.

Die Landkrimis sind in der ORF-TVthek (http:/TVthek.ORF.at) sowohl als Live-Stream als auch nach der TV-Ausstrahlung sieben Tage lang als Video-on-Demand abrufbar.

Außerdem sind die drei neuen Landkrimis bereits auf DVD bei Hoanzl im Medienhandel und auf der Video-on-Demand-Plattform Flimmit erhältlich. Unter www.flimmit.com stehen die ORF-Landkrimis als Stream (für 30 Tage leihen) und Download (auf unbegrenzte Dauer kaufen) in HD zur Verfügung. Darüber hinaus sind auch die ersten drei Landkrimis als Einzelabruf und zusätzlich auch im Abo erhältlich.

Das gesamte TV-Angebot des ORF – ORF eins, ORF 2, ORF III sowie ORF SPORT + – ist auch im HD-Standard zu empfangen. Alle Informationen zum ORF-HD-Empfang und zur Einstellung der neuen HD-Angebote finden sich auf der Website hd.ORF.at, die ORF-Service-Hotline 0800 / 090 010 gibt kostenfrei aus ganz Österreich persönliche Hilfestellung.

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